Amazon stellt den Dienst AWS Storage Gateway vor und bietet damit einen Dienst für nahtlose Cloud-Speicherung und Disaster-Recovery an, mit dem lokale Daten automatisch in Amazon S3 gesichert werden.
(25.01.2012, 12:30) Amazon hat den Dienst Storage Gateway als Cloud-Speicher-Lösung für Unternehmen angekündigt. Um es Nutzern zu ersparen, in ihren Storage-Umgebungen Umstellungen vornehmen zu müssen, beruht der Dienst auf branchenüblichen Standardspeicherprotokollen.
Das Angebot umfasst dabei einen NoSQL-Datenbankservice und auch eine kostenlose Testumgebung für Windows-Entwickler. AWS Storage Gateway kombiniert dabei eine lokale Softwareanwendung mit einer cloudbasierten Datensicherung. Die Daten bleiben lokal auf den Speichermedien, während asynchron zu AWS (Amazon Web Services) hochgeladen wird. Dort werden die Daten verschlüsselt. Es wird somit möglich, lokale Daten nahtlos in die Cloud zu speichern.
AWS Storage Gateway ist im Grunde nichts anderes als eine virtuelle Maschine, die auf dem lokalen Rechner gestartet wird. Mit einer AWS Management Console können danach Gateway-Speicherdatenträger mit einer Kapazität von bis zu 1 TB erstellt werden.
AWS wird pro installiertem Gateway 125 Dollar kosten. Zudem fallen für das Speichern der Snapshots 14 Cent pro GB an. Der Upload wird gratis ermöglicht, für den Download fallen ebenfalls Kosten an, wenn die Daten einen GB im Monat übersteigen. Dabei sinken die Kosten aber mit steigender Datenmenge.
Amazon stellt seine Storage-Lösung für 60 Tage kostenlos zum Test zur Verfügung, allerdings mit beschränktem Datenverkehrsvolumen.
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