(Wien, 13.9.2010) Eine Studie von Hudson Square Research zeigt ein erstaunliches Ergebnis. Apple belegt nun gemeinsam mit Dell Platz bei den Computerkäufen. Gegenüber den Vorjahren konnte Apple deutlich zulegen, 2009 waren es noch 29% 2008 29 Prozent und 2007 gar nur 14 Prozent.
Bei der Studie wurden zwar nur 212 Studenten in 7 verschiedenen Universitäten befragt, die Ergebnisse decken sich aber mit einer anderen Studie von Student Monitor, bei der 1200 Studenten in 100 Lehrstätten befragt worden waren.

Die enorme Steigerung hängt wohl mit dem Erfolg des iPhone zusammen, das seit 2007 am Markt ist und neue Standards für Benutzerfreundlichkeit gesetzt hatte. Für Dell und Microsoft sind das definitiv keine guten Nachrichten, denn die Studenten sind die Entscheider von morgen. Und Marktbeobachter wie Gartner betonen immer wieder, dass der Businessmarkt den Trends bei den Consumern folgt.
Auch iPads dringen offenbar langsam aber sicher in Unternehmen ein. Europäische Firmen sind da zwar um einiges vorsichtiger und verbannen iPhones, Android-basierende Smartphones und iPads aus dem Unternehmen. Speziell in den Großkonzernen herrschen noch Hinsichtl und Rücksichtl und die "Das haben wir noch nie gemacht"-Mentalität. Aber in den USA testen oder nutzen sogar laut Apples COO rund die Hälfte der Fortune 100 Unternehmen das iPad. Eine kostenlose App von Citrix, die den Zugriff auf interne Unternehmensprogramme ermöglicht, wurde bereits mehr als 145.000 Mal heruntergeladen. Mehr als 500 der über 11.000 spezifischen iPad Apps fallen bereits in die Business Kategorie.
Mit den beiden hier skizzierten Entwicklungen wird ganz klar nicht nur die Dominanz von Microsoft im Business-Markt immer mehr in Frage gestellt, sondern auch Intel kommt unter Druck, denn Smartphones und fast alle Tablets sind Intel-frei.
Die Gründe für die bessere Aufnahme von iPads im Business gegenüber der anfänglich ablehnenden Haltung zum iPhone sind:
· Apple hat eine Reihe von anfänglichen Schwächen im iOS beseitigt, wie etwa die Integration in Micorosft Exchange, Verschlüsselung oder die Datenlöschung bei Geräteverlust
· iPads und andere Tablets sind deutlich billiger als Laptops
· iPads starten unmittelbar, ein Problem, das Microsoft nie angegangen ist, obwohl es seit zwei Jahrzehnten die Anwender ordentlich frustriert
· Executives sind auch Konsumenten, die in der Arbeit nichts schlechteres haben wollen, als sie zu Hause als Konsument nutzen.
© Telekom-Presse
|
|
|
Telekom-Presseon |
|
Suchbegriffe: Apple, Microsoft, PC-Markt, Studenten