(Wien, 06.07.2010) In der Telekommunikationsbranche haben Downloads für mobile Endgeräte den Hype-Status hinter sich gelassen und sind zu einem unerwarteten Boom gewachsen. Alleine dem App Store wird bis Ende 2010 ein Umsatzvolumen von 2,3 Milliarden Euro prognostiziert.
Flat-Rates bremsen Mobilfunker-Umsatz
App-Store-Betreiber können sich bis zum Jahr 2013 auf ein Umsatzwachstum von bis zu 73 Prozent freuen, geht aus einer aktuellen Studie der Booz & Company hervor. Die breite Userbasis von weltweit einer Milliarde Smartphones soll für einen weltweiten Umsatz von 17 Milliarden Euro sorgen, wobei in dieser Summe die Gewinne aus Werbung oder auch durch Spiele in den Anwendungen noch nicht enthält. Während die Store-Betreiber bereits vom Kuchen naschen, profitieren die Mobilfunker noch kaum vom App-Boom, sie spüren ihn nur im wachsenden Datenverkehr. Hier wird das Umsatzwachstum von Flat-Rates gebremst. Mit nutzungs- und volumenabhängigen Preisen soll eine nachhaltige App-Strategie entwickelt werden, raten die Experten.
In der aktuellen Marktsituation sind nach der Booz & Company-Analyse vor allem zwei Positionierungen für Mobilfunknetzbetreiber besonders sinnvoll:
Enabler
Netzbetreiber können über ihre Billing-Plattformen und -Services für andere App-Provider die Zahlungsabwicklung für den App-Download übernehmen.
Sub-App-Store-Anbieter
Gemeinsam mit Google, RIM, Nokia oder anderen App Store-Betreibern können Mobilfunkanbieter ihr App-Angebot auf deren Plattformen verkaufen und so ihre Wertschöpfungskette verlängern.
© Telekom-Presse
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Fotos: Fotocredit: SXC, gursoy seref
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