(05.01.2012, 13:30) Apple hat damit begonnen, sich gegen App-Store-Piraterie zur Wehr zu setzen. Die Software-Piraterie nahm in einem beträchtlichen Ausmaß zu, wobei zahlreiche Nutzer kostenpflichtige iOS-Apps via Websites wie AppTrackr oder Instsallous illegal heruntergeladen und gratis nutzen konnten.
Software-Piraterie ist aber kein Kavaliersdelikt und zahlreiche Entwickler erleben dadurch drastische Umsatzeinbußen. Apple sagt nun der App-Piraterie aber offensichtlich den Kampf an. Bei AppTrackr ist in Blogeinträgen von zahlreichen Mahnbriefen die Rede, die der Apple-Konzern seit mehreren Monaten verschicken soll und mit welchen die Betreiber der Seite dazu aufgefordert werden, die gecrackten Apps aus dem Internet zu nehmen. Anscheinend waren diese Drohungen erfolgreich: Zahlreiche illegale Anwendungen verschwanden vom Server und waren nicht weiter verfügbar.
Die Raubkopierer sind aber scheinbar wieder einen Schritt voraus und reagierten schnell, indem sie ihre Server in Länder verlegen, in welchen die Copyright-Verletzungen nicht bzw. nicht im selben Ausmaß wie in den Staaten verfolgt werden.
Auch Nutzer unterstützen die zunehmende Entwicklung von App-Piraterie, indem sie das Angebot häufig in Anspruch nehmen. Solange eine Nachfrage nach illegalen Downloads besteht, werden diese auch angeboten werden. Zwar sparen sie sich damit einige wenige Euro, der Entwicklung von Anwendungen werden damit aber Steine in den Weg gelegt, was auch dazu führen kann, dass schlussendlich das Angebot von Apps geringer wird bzw. die Anwendungen, die legal heruntergeladen werden, im Preis ansteigen.

(Quelle: Apfelzone)
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