Die Bundes-Wettbewerbs-Behörde hat sich nun doch zur Prüfung des Kaufs der Cablerunner entschlossen.
(Wien, 10.2.2009) Obwohl die meisten Experten den Kauf der Cablerunner Gmbh durch die Telekom Austria als unkritisch im Sinne der österreichischen Wettbewerbsordnung angesehen haben, hat sich die Behörde nun doch zur Prüfung des Falles entschlossen. Wie berichtet (siehe) hat das früher der Stadt Wien gehörende Unternehmen etwa 500 Kilometer Glasfaser im Wiener Kanalnetz verlegt und verfügt über Roboter, die Verrohrungen in Kanälen bis zu 25 Zentimeter Durchmesser verlegen können.
Die alternativen Telekom-Anbieter liefen Sturm gegen die Übernahme und verlangten die Untersagung (siehe). Einige Unternehmen der alternativen Szene haben bereits angekündigt Parteienstellung in dem Verfahren zu beantragen. Allerdings sind die Erwartungen in die BWB nicht sehr groß, da diese Behörde als recht zahnlos bekannt ist und etwa im Medienbereich mit dem Mediamil-Komplex ein Monopol sowjetischen Ausmaßes anstandslos durchgewinkt hat.
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© Telekom-Presse
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