Die konsequenten Sparmaßnahmen bei der IT-Beteiligungsgesellschaft greifen. Der Umsatz ist jedoch stark gefallen.
Die IT-Beteiligungsgesellschaft Beko Holding hat aufgrund des straffen Sparprogramms und trotz nachwirkender Belastungen aus der Restrukturierung durch die Brain Force-Übernahme nach neun Monaten den Turnaround geschafft. Das operative Ergebnis der in München (M:access) börsennotierten Holding-Gesellschaft drehte von minus 2 Millionen Euro auf plus 2,2 Millionen Euro. Das Finanzergebnis blieb mit minus einer Million (nach minus 0,8 Millionen)negativ. Das Ergebnis vor und nach Steuern sind dafür beide wieder positiv. Das Ergebnis vor Steuern kommt auf ein Plus von 1,1 Millionen Euro, verglichen mit minus 2,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis nach Steuern drehte von -7,2 Millionen Euro auf +0,7 Millionen. Euro. Das Ergebnis je Aktie beträgt -0,03 Euro (Vorjahr -0,32 Euro).
"Leider mussten die Erfolge auf der Ertragsseite durch vorübergehenden Verzicht auf Marktanteile erkauft werden, weil derzeit viele Mitbewerber aus Gründen der Überlebensfähigkeit auch zu Dumpingpreisen anbieten. Eine Taktik, die wir nicht mitmachen wollten", sagt Peter Kotauczek, Vorstandsvorsitzender der Beko Holding AG. Der Konzernumsatz fiel im Dreivierteljahr Oktober 2009 bis Juni 2010 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 18 Prozent oder 37,4 Millionen Euro auf 174,3 Millionen Euro. Das Eigenkapital fiel um 1,3 Millionen Euro auf 92,2 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote, die vor allem in schwierigen Zeiten ein Garant für eine gesunde Weiterentwicklung ist, beträgt zum 30. Juni 2010 52 Prozent (Ende September 2009 50 Prozent) der Bilanzsumme. "Sollten sich die zaghaften positiven Vorzeichen einer Konjunkturerholung bewahrheiten", fährt Kotauczek fort, "ist die Beko Gruppe bestens vorbereitet, zu den Gewinnern eines allfälligen Aufschwungs zu zählen".