(7.12.2011, 15:14) Cisco stellt ab sofort mit CloudVerse eine umfassende Referenzarchitektur zur Verfügung, um miteinander verbundene Cloud-Services anzubieten. Große Unternehmen, Service-Provider und Behörden können damit erstmals verknüpfte Public, Private oder Hybrid Cloud-Modelle aufbauen und installieren, die eine sichere Anwendung möglich machen.
Cisco CloudVerse umfasst die drei essenziellen Cloud-Säulen: ein einheitliches Rechenzentrum, ein intelligentes Netzwerk sowie Cloud-basierte Geschäftsanwendungen und -dienste. Ergänzt wird die Lösung durch umfassende Services von Cisco und seinen Partnern, zum Beispiel FlexPod mit NetApp, Vblock mit EMC oder Virtualisierung mit VMware. Die integrierte Plattform ermöglicht dynamische, hochsichere Cloud-Services und -Applikationen. CloudVerse überwindet als einzige Lösung Technologie-Silos, um gleichzeitig mehrere Clouds aufzubauen, zu skalieren und zu verwalten.
Cisco CloudVerse basiert auf vier Bestandteilen:
- Einheitliches Rechenzentrum: Das Cisco Unified Data Center (UDC) bietet automatische Bereitstellung und Verwaltung von Rechen-, Netzwerk- und Speicherkapazitäten für IT-Services in und zwischen Rechenzentren.
- Intelligentes Netzwerk: Das Cisco Cloud Intelligent Network integriert als Plattform die Rechenprozesse innerhalb des Data Centers sowie zwischen den Clouds und stellt die Cloud-Anwendungen bereit.
- Cloud-Anwendungen und -Services: Gemeinsam mit Partnern bietet Cisco ein umfassendes Portfolio, um Cloud-Services für interne und externe Nutzer aufzubauen und bereitzustellen.
- Professionelle und technische Dienste: Cisco Cloud Enablement Services unterstützen Kunden durch ein umfassendes Paket integrierter Lösungen für die Cloud.
Cisco Global Cloud Index
Der in der vergangenen Woche veröffentlichte Cisco Global Cloud Index (2010 – 2015) sagt voraus, dass der weltweite Datenverkehr über Rechenzentren um das Vierfache auf 4,8 Zettabyte im Jahr 2015 ansteigt. Die am schnellsten wachsende Komponente ist der Cloud Traffic. Er steigt mit einer jährlichen Wachstumsrate von 66 Prozent auf das Zwölffache, von 130 Exabyte im Jahr 2010 auf 1,6 Zettabyte 2015. In vier Jahren werden 76 Prozent des Traffics innerhalb der Data Center ablaufen, da Workloads automatisch über verschiedene virtuelle Maschinen verteilt werden. Weitere 7 Prozent werden durch den Verkehr zwischen Rechenzentren erzeugt, durch Aktivitäten wie Datenreplikation und Updates. Dies bestätigt den Trend zu verknüpften Rechenzentren und Cloud-Services.
( )© Telekom-Presse
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