Laut einer aktuellen deutschen Studie stellt Cloud Computing mehr als nur einen Trend dar. Demnach soll die Verwendung der Cloud in den folgenden Jahren zum Standard werden.
(Wien, 08.09.2010) Als Cloud Computing wird im Fachjargon die Verwendung von via Netzwerk bereitgestellten IT-Leistungen und entsprechender Infrastruktur bezeichnet. Die Frage, ob es sich dabei lediglich um einen kurzlebigen Hype handelt oder nicht, soll die Studie „Life 2 – Vernetztes Arbeiten in Wirtschaft und Gesellschaft“ der Ludwig-Maximilians-Universität in München klären. Dafür wurden über tausend IT-Manager und geschäftliche wie private Cloud-User befragt.
Sonnige Aussichten Die Mehrheit der Befragten betrachtet die Zukunft des Cloud Computing äußerst besonnen: So glauben 46 Prozent, dass sich die Cloud-Verwendung in den nächsten Jahren etablieren wird, 77 Prozent erwarten dafür sogar wachsende Investitionen. Für vier Prozent der Manager stelle Cloud Computing nichts weiter als einen Trend mit Ablaufdatum dar.
Kostenvorteil Wolke Die Verwendung der Cloud ist nicht nur praktisch sondern ermöglicht auch Kosteneinsparungen, denn berechnet wird nur, was effektiv in Anspruch genommen wurde. Gerade für Unternehmen stellt dies einen attraktiven Pluspunkt dar.
Als besonders geeignet zeigt sich Cloud Computing auch für Teleworker und andere mobile Benutzer – eine Tatsache, die für Zukunftspotenzial spricht. Denn darin sind sich Experten nahezu einig: Die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben werden sich diesbezüglich immer mehr lösen.