iPad, Test, Apple,

Pinterest: Das soziale Netzwerk für die schönen Dinge im Leben   Apple ändert Bestimmungen von iBooks   Wikileaks-Informat muss vor Kriegsgericht   EU fordert von Google Änderung der  Nutzungsbestimmungen zu verschieben   ACTA-Proteste in Polen erfolgreich

Das iPad im Test

 
 

Das von Apple als Wundergerät angepriesene iPad hat sich vergangene Woche dem Testeifer der Telekom-Presse-Redaktion gestellt. Erfüllt das Gerät die Versprechungen und User-Anforderungen tatsächlich?

(Wien, 17.08.2010) Sobald man das iPad in die Hand nimmt, fällt das Gewicht auf, das wider Erwarten schwerer ausfällt als die Größe des Geräts vermuten lässt. Folglich erlahmen die Gelenke nach bereits kurzer Nutzung, was aber an schwachen Gelenken liegen könnte.

 

Zubehör

Wenig überraschend kommt auch oder gerade das iPad in schlichter, aber eleganter Verpackung. Praktisches, aber kostenpflichtiges Zubehör ist zum einen das iPad Camera Connection Kit mit zwei Adaptern für den Transport von Daten von der Datenkarte sowie vom USB-Stick. Ebenfalls separat ist die Anschaffung von Kopfhörern, aber da das iPad keinen hohen mobilen Anspruch erfüllt, fällt die Nutzung als MP3-Player für unterwegs flach. Das Gerät ist neben dem Dock-Connector mit einem 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss ausgestattet. Ein weiteres Zubehör, das wir zu Testzwecken zugeschickt bekamen, aber käuflich zu erwerben ist, ist eine auf der Unterseite gummierte Dockstation. Diese dient als als Lesestütze und Ladestation, aber auch um das iPad mit dem PC zu synchronisieren und Musik über die Lautsprecher wiederzugeben. Die in der Rückseite integrierten Lautsprecher bieten eine durchaus zufriedenstellende Klangqualität. Die Dockstation wird via mitgeliefertes USB-Netzteil mit der Steckdose verbunden. Um Kratzer auf dem sensiblen Display zu vermeiden, bietet Apple eine Schutzhülle an, die auch als Lesestütze genützt werden kann.

 

Features

Das iPad misst 24,3 x 19,0 x 1,3 Zentimeter und wiegt 68 Gramm ohne 3G, mit bringt es 730 Gramm auf die Waage. Die Display-Auflösung fällt mit 1024 x 768 Pixel für das Ansehen von Videoclips und Filmen durchaus zufriedenstellend aus.

Die Rückseite des iPad ist aus mattem Aluminium verarbeitet und fühlt sich sehr angenehm. Seitlich befinden sich der Lautstärkeregler und der Button für die Bildschirmsperre, die die Bildrotation abstellt. Die Sperre erweist sich als sehr praktisch, da schon die kleinste Bewegung den Lagesensor im Gerät aktiviert und das Bild dreht. Wie beim iPhone sorgt der Lagesensor zur Steuerung von Apps und Spielen. Das vorinstallierte Video-Portal YouTube unterstützt das iPad-kompatible HTML5. Die sonst installierten Apps sind knapp.

 

Bedienung

Karten- oder Text-Ausschnitte lassen sich fließend heran zoomen und verschieben, die iPad-freundliche Google-Maps-Anwendung zeigt schnell den gesuchten Ort an. Leider hinterlässt das wilde Toben auf dem intuitiven Display bald wenig ansehnliche Tapser, ein ziemlicher Störfaktor. Außerdem spiegelt der Screen so stark, was das Lesen oder Ansehen von Videos insbesondere außerhalb von Büro- oder Wohnräumen erschwert. Das Tippen auf der Tastatur ist nach dem gewohnten 10-Finger-System ohne Hinzusehen unmöglich, aber die Gewöhnungsphase dauert nicht lange.  Die Bedienelemente auf dem 9,7-Zoll-Touchscreen reagieren sehr gut auf die Berührungen und das User-Interface arbeitet ruckfrei. Grund dafür und damit dem iPad bei ressourcenfressenden Anwendungen der Saft nicht ausgeht ist der leistungsstarke  Prozessor 1GHz Apple A4, eigens für das iPad entwickelt. Der Speicher des Testgeräts gibt 64 Gigabyte her, zur Option stehen zudem 16 und 32 Gigabyte. WLAN gibt es genauso  wie UMTS (3G) gegen einen Aufpreis optional verfügbar. Außerdem integriert Apple einen digitalen Kompass und ein A-GPS-Modul. Als Kartenapplikation wird Google-Maps eingesetzt.

 

iTunes und App-Store

Installationssoftware gibt es keine, das iPad funktioniert über iTunes. Nach einer erfolgreichen Registrierung – notwendig dafür ist der Besitz einer Kreditkarte – erhält man eine Apple-ID, und somit auch Zutritt zu allen kostenlosen und –pflichtigen Applikationen im App-Store. Kann man bereits iTunes-Content aus Songs, Bilderdateien oder Apps vorweisen, werden die auf das iPad tansportiert. Die mobile App von Amazons Kindle soll für das iPad besser sein als für das iBook von Apple und die Lese-Software ist auf dem iPad durchaus brauchbar zu nutzen.

 

Fazit: Hübsch ist es und für das Surfing auf der Couch geeignet. Sein Gewicht und das stark spiegelnde Display schlagen negativ zu Buche, deshalb nicht unbedingt Mobilitätssieger. Unter "magisch" – wie von Jobs angekündigt – verstehen wir etwas anderes und sind mäßig euphorisch. Kurzum, ein nice-to-have.

 

+ Bedienkomfort

+ Auflösung

+ Akkulaufzeit

– Spiegelung des Display

– Gewicht   

 

Hier geht’s zum Hersteller.

 

Preise

iPad                      16 GB           32 GB           64 GB

WLAN                    499 Euro       599 Euro       699 Euro

WLAN & 3G             599 Euro       699 Euro       799 Euro



Quelle

 

Bewertung

Bedienung: ****

Design: ****

Funktionalität: *** (von je fünf möglichen Punkten)

 

( )

Reaktionen auf diesen Artikel

Es wurden noch keine Reaktionen in diesem Forum eingegeben.

 
iPad, Test, Apple, iPad, Test, Apple, iPad, Test, Apple, Telekom-Presseon
Meinung  •  Personalia  •  Jobbörse  •  Termine  •  Anzeigen  •   Newsletter-Admin  •  Impressum
iPad, Test, Apple,
iPad, Test, Apple, iPad, Test, Apple,
iPad, Test, Apple,
News
Dossier
Test
iPad, Test, Apple,
Partner
iPad, Test, Apple,
iPad, Test, Apple,
iPad, Test, Apple,
iPad, Test, Apple,
iPad, Test, Apple,
iPad, Test, Apple,
Rating
Suche
iPad, Test, Apple, iPad, Test, Apple,
Google Suche
Weitere Artikel

Suchbegriffe: iPad, Test, Apple,