Aufgrund anhaltender Umsatzeinbußen musste die Data Systems Austria AG die Insolvenz anmelden.
(Wien, 14.07.2010) Mit der Data Systems Austria AG hat eines der größten Softwarehäuser Österreichs die Wirtschaftskrise nicht unbeschadet überstanden. Am 12. Juli musste das Unternehmen aufgrund anhaltender Umsatzeinbußen die Insolvenz beantragen.
Neuanfang
"Wir wollen diesen Schritt als Neuanfang nutzen und aus der Krise gestärkt hervorgehen. Im Vordergrund stehen unsere Kunden, deren kontinuierliche Betreuung ohne jegliche Reibungsverluste und Unterbrechungen weiterhin gewährleistet wird", so CEO Markus Berndt. Geplant ist nun ein Sanierungsverfahren nach dem neuen IRÄG, dass innerhalb der nächsten Tage dem Masseverwalter vorgelegt wird. "Die stabile Basis des Unternehmens und das starke Fundament unserer treuen Kunden lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken", meint Berndt weiter. Von der Insolvenz sind 113 Gläubiger betroffen. Die Data Systems Austria AG besitzt in Österreich sieben Standorte sowie einen in der Slowakei und einen in der Schweiz.