Facebook erregte wieder Aufsehen, als aufkam, dass bei Besuch von Seiten die einen "Like" und "Teilen"-Button aufweisen, Informationen gespeichert werden, die das Zurückverfolgen von Besuchen zu Facebook-Servern ermöglichen.
(18.11.2011, 13:40) Facebook machte daraufhin publik, welche Daten tatsächlich von gespeichert werden. Beim Einloggen wird eine Liste der besuchten URLs, gemeinsam mit dem Namen, den Listen von Freunden und den Facebook Präferenzen gespeichert. Zudem wird die E-Mail Adresse, die IP Adresse, Daten zur Bildschirmauflösung, zum Betriebssystem und zum Browser festgehalten.
Beim Ausloggen wird alles außer der Name, die Freundesliste und die Facebook Präferenzen gespeichert. Stattdessen wird ein eigenes, alphanumerisches Dateierkennungssystem eingesetzt, um User zu verfolgen.
Facebook verfolgt allerdings nicht den gesamten Verlauf aller besuchten Seiten, sondern nur Daten beim Besuch von Seiten mit "Teilen" und "Like"Optionen.
Facebook wäre technisch in der Lage, das Surfverhalten von Usern außerhalb des Netzwerks zu verfolgen und einzelne User zu identifizieren, allerdings macht es, nach eigenen Angaben keinen Gebrauch davon.
Natürlich stellt sich die Frage, warum ein soziales Netzwerk wie Facebook all diese Daten benötigt und speichert. Ein Grund liegt sicherlich in der Möglichkeit, die Zielgruppe besser bestimmen und Werbeanzeigen zielgerichtet schalten zu können. Eine weitere Erklärung besteht im leichteren Aufspüren von Fake-Profilen und Betrügern. Dennoch bleiben Privatssphäre-Experten und informierte Nutzer zu Recht skeptisch.
Quelle: businessinsider.com
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Reaktionen auf diesen Artikel
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Wiener, 21.11.2011
Sind wir in Europa wirklich zu blöd,...
...um Social Media für alle unter Wahrung des persönlichen Datenschutzes auf die Beine zu stellen? Wiewohl: Bundestrojaner & Co. sind auch nicht gerade vertrauenserweckend... Denken ist auch auf unserem Kontinent patriotisch, oder chic, oder... - siehe: "Think! It's patriotic."
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