(Wien, 7.1.2008) Mittlerweile kann man von digitalen Bilderrahmen nicht mehr vom neuesten aller Trends sprechen, den der elektronische Consumer-Markt zu bieten hat. Es dürfte jedoch interessant sein, zu wissen, was sich seit der Etablierung der beweglichen Standbilder getan hat und worauf man heute bei einem Kauf achten sollte.
Ästhetik kein Anfangsthema
Die Geschichte der digitalen Bilderrahmen begann vor über fünf Jahren, als der Hersteller Kodak bunte Plastikrahmen auf den Markt brachte, die jenen der heutigen, oftmals ästhetisch anmutenden Geräte noch wenig ähnelten. Was noch vor nicht allzu langer Zeit ein wenig belächelt wurde, schient heute weitgehend seine Daseinsberechtigung gefunden zu haben.
Konnektivität
Mittlerweile wetteifern zahlreiche Hersteller um die Gunst der Kunden und es ist zu bemerken, dass auf zunehmend mehr Details geachtet wird: Nicht nur, dass sich das Fassungsvermögen der Auflösung und Speicherkapazität in immer höheren Zahlensphären bewegen muss; es wird auch Wert auf die Konnektivität gelegt: Das Abspielen der unterschiedlichsten Formate und Anschlussmöglichkeiten soll gegeben sein. Hinzu kommt, dass zunehmend mehr Augenmerk auf das Aussehen der Rahmen gelegt wird.
Unterschiedliche Preiskategorien
Die Hersteller scheinen erkannt zu haben, dass es für den einen oder anderen Kunden auch wichtig ist, dass der digitale Bilderrahmen mit der Einrichtung in den eigenen vier Wänden harmoniert. Hierfür kann man bei manchen der Modelle auf das Wechseln der Rahmen in unterschiedlichen Farben oder Materialen, wie beispielsweise Holz - zurückgreifen. Der Preis der Bilderrahmen ist - wie das so bei elektronischen Geräten üblich ist - deutlich gesunken: Obgleich man noch gut und gerne für 300 Euro ein Luxusmodell erstehen kann, dass alle Stücke spielt, kann man sich durchaus für unter hundert Euro ein Modell zulegen, welches mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis aufwarten kann.
Vielfältigkeit
Die Zollgröße der Displays hat sich erweitert; die Fotos lassen sich auch drehen - ebenso der Rahmen. Zwischendurch tauchen auch einige Modelle mit Touchscreen-Display auf, die eine besonders leichte Bedienung versprechen. Die ersten Rahmen mit OLED-Displays haben den Markt erobert; auch hier war Kodak Vorreiter. Als besonders praktisch erweist sich, wenn man einen Bilderrahmen wählt, in den man dieselben Speicherkarten eingeben kann wie bei seiner Digitalkamera. Die meisten der neuen Modelle verfügen auch über W-LAN oder Bluetooth.
Einige Modelle
Ein besonders kostspieliger Bilderrahmen, dem man den Preis nicht unbedingt auf den ersten Blick ansehen würde, hat Kodak herausgebracht: Der Wireless OLED Photo Frame ist zu einem stolzen Preis von 899 Euro erhältlich und verfügt wie der Name schon sagt, über ein Organic Light Emitting Display. Dieses leuchtende, dünnfilmige Bauelement besteht aus organischen, halbleitenden Materialien und unterscheidet sich von den LED (anorganischen Leuchtdioden) dadurch, dass sie über eine geringere Strom- und Leuchtdichte verfügen. Das Display verfügt über lediglich 7,6 Zoll; die Farben setzen sich aus 800 mal 480 Pixel zusammen.
Wireless OLED Photo Frame von Kodak
Sony setzt mit seinen S-Frame Modellen auf zehn verschiedene Bildershows sowie einer Uhr- und Kalenderanzeige. Die D-Serie bietet Größendisplays im Format bis zu zehn Zoll und 256 MB internen Speicher für bis zu 500 Bilder; die V-Serie bietet mit 512 MB internem Speicher Platz für bis zu 1.000 Bilder. Die Größe des LC-Displays geht hier bis neun Zoll und wird im 16:9-Format gehalten. Zudem verfügen die Rahmen über Bluetooth und einen HDMI-Ausgang. Preislich bewegen sich die Bilderrahmen in der mittleren Kategorie: Die D-Serie ist ab 149 Euro erhältlich, die V-Serie ab 249 Euro.
Der Hersteller Somikon hat ein preisgünstiges Modell auf den Markt gebracht: Zu einem Preis von 39,90 Euro kann man den Rahmen mit dem wohlklingenden Namen Crystal View Elite erwerben. Das 7-Zoll-Display bietet einen Steckplatz für SD- und MMC-Speicherkarten mit einem maximalen Speichervolumen von acht GB. Der günstige Bilderrahmen wartet mit allerlei erdenklichen Funktionen auf und bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Crystal View Elite von Somikon
Philips in seinen Wireless Photo Frame 8FF3WMI auch gleich eine Streaming-Funktion mitverpackt. Ein Sensor erkennt automatisch, in welcher Position sich der Rahmen befindet und ordnet die Bilder automatisch - vertikal oder horizontal - zu. Mit der integrierten Software lassen sich Collagen gestalten. Der digitale Frame von Philips verfügt über einen 512 MB großen Speicher und kostet 250 Euro.
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Fotos: Philips
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