Der tragende Einfluss von Social Media auf Marketingmaßnahmen ist nicht zu bestreiten. Neben klassischen Labels aus Wirtschaft und Co. profitiert auch der Discovery Channel von sozialen Plattformen.
(16.09.2011, 12:10) Discovery nutzt Social Media nicht nur für typische Werbemaßnahmen für bestimmte Sendungen und Shows sondern auch für den Aufbau einer ganzen Fangemeinschaft. Gayle Weiswasser, die Vizepräsidentin für Kommunikation im Bereich Social Media, legt einige Details zur Social-Media-Strategie von Discovery Communications im Gespräch mit Mashable offen.
Discovery ist weltweit bislang die Nummer eins unter den Medienunternehmen für nicht-fiktionale Inhalte und zählt eine entsprechend große Menge an begeisterten Fans. Über die sozialen Plattformen sollen die Beziehungen zwischen den Zuschauern gestärkt und vergrößert werden, erklärt Weiswasser. Dabei verfolgt das Social-Media-Team von Discovery Communications vier zentrale Ziele: Beziehungen und Interaktion mit und zwischen den Fans auf- und ausbauen, die Marke Discovery personalisieren, Beziehungen zu potenziellen Fans stärken und den Schwung beziehungsweise das Interesse aufrecht erhalten.
Discovery produziert mit seinen vielen Sendungen eine enorme Breite an Inhalten für das Web, die ihren Platz unter anderem auf individuellen Show-Seiten, Netzwerk-Seiten oder auch in Blogs finden. Auf Facebook besitzt Discovery 70 Profile mit annähernd 43 Millionen Fans, wobei wöchentlich rund 500.000 dazukommen. Auf Twitter finden sich 20 Discovery-Accounts mit knapp 2.4 Millionen Followers. Die Enthusiasmus der Fans innerhalb sozialer Netzwerke führt dabei zu einer engen Verbindung zwischen den Showinhalten und den Zuschauern selbst.
Die meisten Links, die Discovery innerhalb der sozialen Netzwerke postet, führen vornehmlich zu den Originalinhalten von Discovery.com. Im Fokus steht die Integration und Bewerbung von Discovery als einer Einheit, die unterschiedliche, einander ergänzende Teile und Beiträge umfasst. Discovery postet hierfür laufend relevante Inhalte quer auf den eigenen Seiten, was Interaktion und Informationsfluss am Laufen hält.
Das allumfassende Ziel soll das Bereitstellen der bestmöglichen Inhalte zu sein. Besucher sollen auf die entsprechende Website zurückkehren, da die Inhalte interessant gewesen sind. Weiswasser meint, dass die Inhalte leicht zugänglich sein sollen und glaubt weniger an „Gefällt mir“-Gewichtungen. „Wir möchten, dass der Inhalt für sich selbst spricht.“ Genau so gelangte Discovery zu seinem derzeitigen Markenprofil.
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