Ein Mini-Device zur Verbindung aller Endgeräte

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Ein Mini-Device zur Verbindung aller Endgeräte

 
 

Die italienische Firma I’m plant mit Ende des Jahres ein Gerät auf den Markt zu bringen, welches einen Vierkern-Prozessor von ARM enthält und mit Ice Cream Sandwich laufen wird. Mittels I’m Core können verschiedene Endgeräte wie TVs, Smartphone und Tablets angesprochen werden, die über eine Cloud verbunden sind, welche unbegrenzten Speicherplatz bietet.

 

(16.01.2012, 12: 40) I´m ist eine italienische Firma, die ein Gerät plant, welches in der Lage sein wird, sich mit verschiedenen Endgeräten zu verbinden. Genauer handelt es sich bei dem Gerät um eine kleine Box, die mit einem ARM-Prozessor, einer SIM-Karte und WIFI ausgestattet sein wird. Das Unternehmen wirbt daher mit :“One microprocessor, one wi-fi, one GPS, one SIM“.

Das Konzept beruht auf der Tatsache, dass 75 Prozent der Funktionen der Geräte, die man tagtäglich nutzt, sich uberschneiden. Oft sind Soft- und Hardware einander sehr ähnlich gestaltet und könnten effizienter miteinander kombiniert werden. Das ist auch die Grundüberlegung der Cloud-Computing-Vision, bei der in erster Linie veruscht wird, die Konnektivität der verschiedenen Endgeräte zu steigern, um somit einen unnötigen Wechsel von Geräten zu vermeiden. Kurz: Man möchte Endgeräte im zunehmenden Maße miteinander verbinden.

Wenn man ein Smartphone und ein Tablet nutzt, hat man zwei Prozessoren, zwei GPS-Systeme und zwei SIM-Karten im Gebrauch, so das Unternehmen. Dies soll nun geändert werden, indem ein Mini-Quadcore-Prozessor mit einem GPS, einer SIM und dem neuesten Android-Betriebssystem ICS kombiniert werden soll. Das Gerät Im ccore, soll dabei so klein sein, dass man es sogar als Anhänger an einer Halskette tragen kann. I’m Core ist dabei das „zentrale Gehirn“, welches die verschiedensten Geräte, darunter auch die Set-Top-Box eines Fernsehers oder gar eine Uhr anprechen kann.

Gebettet ist das Allround-Gerät in einer Umgebung, die als I´m Circle bezeichnet wird. Dabei steht eine Cloud zur Verfügung, welche auch unbegrenzten Speicherplatz mit sich bringt. Die Geräte können allerdings nicht wahllos verbunden werden. Für die Nutzung von I’m Circle ist es vielmehr erforderlich, die vom Unternehmen speziell entwickelten Geräte-Lösungen einzusetzen, die damit kompatibel sind.

Mit „I’m Vision etwa wird eine Desktop-Lösung mit 21-zoll Bildschirm und Webcam angeboten. I’m Screen bezieht sich auf die Smartphone-Variante des Konzepts und besteht in einem 4,27-Zoll Gerät mit zwei Kameras.

Verwendet man die beiden Geräte gemeinsam, kann das Smartphone auch als Trackpad genutzt werden. Die Tablet-Variante nennt sich I’m View, wobei hier ein 10,1-Zoll-Tablet angeboten wird. Der Fernseher wird mit I’m Cinema abgedeckt, wobei eine Set-Top-Box geliefert wird, die es ermöglicht, den TV mit I’m Circle zu verbinden. Zu guter Letzt bietet das Unternehmen mit I’m Watch sogar eine Armbanduhr mit Touchscreen an, die wie ein Smartphone eingesetzt werden kann und sich zudem mit einem iPhone verbinden lässt.

Ob sich das Konzept tatsächlich durchsetzen wird, steht noch in den Sternen. Vor allem das Erfordernis, sämtliche Endgeräte der Firma erwerben zu müssen, um das Cloud-Konzept nutzen und mit dem I’m Core Mini-Device steuern zu können, macht es wohl schwierig, Nutzer von der Komfortabilität des Cloud-Systems zu überzeugen.

Auf jeden Fall zeigt sich mit dieser Neuheit aber zum wiederholten Mal, welche Richtung Hersteller von Endgeräten in Zukunft fokusieren: Beste Kompatibilät der Geräte und die Ermmöglichung einer raschen Nutzung von Inhalten auf den verschiedensten Devices.

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