(9.11.2011, 11:55) Vier Monate nach der Öffnung von Google+ für private User bietet das neue Social Network nun auch Unternehmensseiten. ambuzzador launcht mit dem MuseumsQuartier Wien eine der ersten österreichischen Unternehmensseiten auf Google+.
Google+ und die Brand Pages – eine mittlerweile schon lange Geschichte. Zum Start wurden erste ‚illegale‘ Unternehmensprofile wieder gelöscht und der Start der offiziellen Brand Pages immer wieder verschoben. Diese Zeit hat ambuzzador genützt, um gemeinsam mit ihren Kunden den Auftritt in Google+ vorzubereiten: Das MuseumsQuartier Wien etwa war noch am selben Tag mit einer eigenen Google+ BrandPage online.
Google+ versus Facebook
Google+ ist ein Zusatzmedium im Social Media Mix und kein Ersatz für Facebook. Google+ punktet mit der Möglichkeit der differenzierten Ansprache (in Form von Circles) und dem eigenen Broadcasting Kanal, den so genannten Hangouts. Die wahre Stärke von Google+ liegt allerdings in der Verknüpfung von Search und „Social“: Suchergebnisse bekommen soziale Relevanz wenn sie im Netzwerk bereits geplust (+1) wurden. „Das ist Buzz Marketing auf höchster Stufe!“ freut sich Sabine Hoffmann, Geschäftsführerin von ambuzzador.

Hier nochmals ein Vergleich über die Unterschiede der Fanseiten von Google+ und Facebook:
Optische Gemeinsamkeiten gibt es einige:
· Profilbild (bei Google quadratisch, bei Facebook rechteckig)
· Galerie (bei Google ohne Zufallsmischung)
· Zahl der Follower auf der linken Seite
· “Reiter” für Pinnwand, Infos, Fotos, Videos
· Seiten können in Facebook Listen bzw. Google Circle einsortiert werden
Bei Google+ findet sich als Goodie:
· Untertitel für den Namen der Seite
· Bestätigung dass es sich um eine offizielle Seite handelt
· Hangout für Seiten
Im Moment noch sehr lästig ist, dass man keine weiteren Admins für eine Seite einrichten kann. Für Kampagnen und Marketingaktionen abseits des Newsstreams bieten Google+ Seiten noch nicht viele Möglichkeiten. Anwendungen und Tabs, wie auf Facebook üblich, können hier noch nicht realisiert werden.
Aber auch intern finden sich viele Ähnlichkeiten:
· Der Prozess zum Erstellen einer Seite gleicht ebenfalls dem von Facebook (inkl. der verwendeten URL)
· Das Konzept “als Seite” zu agieren und zwischen den Identitäten zu wechseln findet sich auch bei Google+
· Mit dem Badge Creator lässt sich eine “Like-Box” konfigurieren (noch ohne Newsstream wie bei Facebook)
Es gibt “Analytics” für Google+ Seiten.
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