Mit dem zweiten Update innerhalb von fünf Tagen bringt Mozilla den Anwendern eine überarbeitete Crash Protection.
(Wien, 28.6.2010) Am 22. Juni hat Mozilla den Firefox 3.6.4 auf den Markt gebracht. Gerade einmal fünf Tage später erscheint Version 3.6.6 in der die Crash Protection der Vorgängerversion überarbeitet wurde. Der kostenlose Browser wartet nun länger, bevor er eine Drittanwendung für fehlerhaft erklärt und schließt.
Absturz gebannt
Seit der Version 3.6.4. ist in dem Mozilla-Browser eine Funktion integriert, die fehlerhafte und hängengebliebene Plugins blockiert, um die Auswirkungen auf den Browser zu verringern. Durch die Crash Protection soll der Anwender unbeeinträchtigt weiterarbeiten können, auch wenn eine Drittanbieter-Software nicht mehr funktioniert. Statt dem fehlerhaften Plugin wird ein Platzhalter angezeigt. Allerdings war die Reaktionszeit dieses Schutzes mit lediglich zehn Sekunden anscheinend zu kurz bemessen und führte zu raschen Schließungen der Applikationen. In der neuen Version wurde der Wert auf 45 Sekunden erhöht. Man kann die Reaktionszeit allerdings auch manuell anpassen indem man in der Firefox Adressleiste about:config eingibt. Dann kann der Wert dom.ipc.plugins.timeoutSecs selbst geändert werden. Allerdings empfiehlt sich die eigenständige Änderung dieses Parameters nur für erfahrene User.