Die erste Testversion des Mozilla-Browsers steht zum Download bereit. Unter Windows kommt der Browser im neuen Look daher.
(Wien, 07.07.2010) Die erste Beta-Version von Firefox 4 kann ab sofort für Windows, Mac und Linux heruntergeladen werden. Neben einer komplett neuen Oberfläche will Mozilla die User mit einer verbesserten Leistung überzeugen.
Neuerungen
Unter Windows hält Firefox unter anderem eine neue Tabs-Anordnung bereit. Der Windows-Look soll allerdings künftig ebenfalls auf die anderen Betriebssysteme ausgeweitet werden. Die Tableiste befindet sich nun wie bei Opera und Google Chrome über der Adressleiste, lässt sich aber auch wie bisher unterhalb anordnen. Zudem wurden die Schaltflächen reduziert und zu einem Firefox-Button komprimiert, hinter dem sich die gewohnten Menüoptionen in Drop-Down-Form verbergen. Auch bei den Ladezeiten soll Firefox 4 punkten, die Vorgängerversion war bereits hinter den Konkurrenten Opera, Chrome und Safari zurückgefallen. Ebenfalls in Puncto Stabilität hat sich einiges getan. Wenn ein Plug-In abstürzt, soll es in Zukunft reichen die Seite neu zu laden. Bisher führte ein Plug-In-Fehler meist zum Absturz des gesamten Browsers. Die neue Version bringt weiters mehr Sicherheit vor Webseiten, die die Browser-History auslesen wollen. Zudem gibt es eine erweiterte Unterstützung für den kommenden HTML5-Standard und Googles WebM-Format in High Definition.
In die Testversion wurde im rechten oberen Eck eine Feedback-Schaltfläche integriert, von der sich Mozilla Anregungen und Fehlermeldungen der User erwartet. Wann die fertige Version von Firefox erscheinen wird, ist indes noch unklar. Die erste Beta in englischer Sprache können Sie hier downloaden.