(16.05.2012; 16:00) Steve Ballmer ist vielerorts ein Begriff und nicht nur für Tech- beziehungsweise Microsoft-Interessierte. Sein Name fällt sehr oft und nicht immer im positivsten Sinne.
Er gilt für viele als eigenwillig in puncto Präsentation und Darstellung von neuen Produkten. Aber den meisten ist er in Erinnerung geblieben, aufgrund seiner unangemessenen Bemerkungen über das iPhone. Aber vor allem wird ihm auch vorgeworfen, die weltweiten Entwicklungen und den Boom von Smartphones einfach ignoriert zu haben.
Aus diesen und vielen weiteren Gründen führt er die Liste der schlechtesten CEOs in Amerika an. Das Forbes-Magazin hat dazu die Geschäftsführer großer amerikanischer Unternehmen miteinander verglichen.
Der Journalist Adam Hartung geht mit Steve Ballmer in seinem Artikel über die schlechtesten CEOs hart ins Gericht. Denn auch nach zehn Jahren, so Hartung, steht Microsoft unverändert da. Seit Bill Gates hat sich nichts geändert, der Konzern steht nach wie vor für PCs und mit nichts anderem wird es in Verbindung gebracht.
Den Boom am Markt für mobile Endgeräte hat Microsoft jahrelang gekonnt ignoriert und jetzt versucht man, viel zu spät, das Ruder noch herumzureißen. Das Schicksal des Unternehmens heißt Windows 8 und das ist, so der Journalist, ein mutiges und vor allem viel zu riskantes Wagnis.
Microsoft hätte sich schon vor Jahren von Steve Ballmer verabschieden müssen, um Platz für einen CEO zu machen, der die Schnelllebigkeit und die rasanten Fortschritte im Bereich der Technologien versteht und sie vor allem auch umsetzen kann.
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