Der Ortungsdienst Foursquare zählt 2,6 Millionen Nutzer und befindet sich in den USA bereits auf dem Siegeszug. CEO und Erfinder Dennis Crowley ist der angesagteste Jungunternehmer im Silicon Valley.
(New York, 16.08.2010) Foursquare ermöglicht Usern die virtuelle Reise durch Geschäfte, Restaurants und Pubs – und zwar via Check-Ins. Hat ein Nutzer in einem Restaurant oder Shop eingecheckt, werden die Daten erfasst und gespeichert. Die Geo-App erkennt den Foursquare-User im Vorbeigehen und beliefert ihn mit Sonderangeboten. Direktmarketing wie es im Buche steht.
App mit Nutzwert
Wer oft genug in einem Kaffeehaus war, kann sogenannte Badges (Anstecker) sammeln und den Status Mayor (Bürgermeister) erlangen. Dafür gibt es dann beispielsweise einen Gratis-Kaffee. Die App enthält zudem Nutzwert in Form von Restaurant-Kritiken und Einkaufsvorschlägen.
184.000 User in zehn Tagen
In den USA hat der standortunabhängige Dienst bereits große Beliebtheit erlangt und wird häufig in Kombination mit Gutscheinen eingesetzt. Am zehnten Juli hatte Foursquare die zwei-Millionen-User-Marke überschritten, seither ist die Community um 600.000 gewachsen. In einem kürzlichen Tweet, den Crowley akribisch und eifrig betreibt, twitterte er "in den vergangenen zehn Tagen haben wir 184.000 User uns gewonnen". Foursquare weist eine unglaubliche Wachstumsrate auf und kann kommenden Monat über die Drei-Millionen-Marke schießen.
Dies ist enorm bedeutend, da das Unternehmen jetzt gezielt auf neue Features und die Entwicklung eines Business-Modells aus ist.