(10.5.2012, 15:35) Geizhals setzt sich gegen die Vorratsdatenspeicherung ein: Die Online-Preisvergleichsplattform macht es Usern ab sofort möglich, sich Angebote von Internet-Service-Providern (ISP) anzeigen zu lassen, die nicht zur Vorratsdatenspeicherung (VDS) verpflichtet sind. So kann der User bewusst Anbieter auswählen, bei denen seine persönlichen Verbindungsdaten nicht gespeichert werden.
„Wir engagieren uns bereits seit langem gegen die Vorratsdatenspeicherung, die wir als einen massiven Eingriff in unsere demokratischen Grund- und Freiheitsrechte ansehen. Geizhals steht für Transparenz – nicht nur was Produktpreise betrifft. Wir betrachten es somit auch als unsere Aufgabe unseren ISP-Preisvergleich mit solchen gesellschaftlich relevanten Informationen anzureichern. Wir wollen unsere User darauf aufmerksam machen, wo ihre Daten an Dritte weitergeben werden und haben deshalb das zusätzliche Kriterium im Vergleich der Internet-Service-Provider integriert“, so Geizhals-Unternehmenssprecherin Vera Pesata. Das Unternehmen unterstützt auch die Bürgerinitiative „Stoppt die Vorratsdatenspeicherung“ und ihre Petition, auf die direkt auf geizhals.at hingewiesen wird.
Durch den neuen Filter können Nutzer bei der Suche nach Tarifangeboten entscheiden, ob Angebote von Telekommunikationsanbietern, die gemäß der aktuellen Gesetzgebung Telefon- und Internetverbindungsdaten sechs Monate lang speichern müssen, angezeigt werden. Gefiltert werden auf der Website von Geizhals nun speziell Unternehmen, die nicht speicherpflichtig sind. Die hierfür verwendeten Daten basieren auf offiziellen Angaben der Republik Österreich.
Mit der Einführung der VDS-Kategorie hat Geizhals die Anregung eines Users aufgegriffen, der eine Auflistung der verpflichteten Internet-Service-Provider im Forum gepostet hatte.
Der ISP-Vergleich ist auf der Geizhals-Website hier zu finden.

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