Google CEO Eric Schmidt kündigte bei der IFA in Berlin an, die Google TV Plattform bis nächstes Jahr weltweit verfügbar machen zu wollen. Weitere Neuheit ist das Übersetzungsservice für Android.
(Berlin, 8.9.2010) Googles Chef Eric Schmidt hielt am letzten Tag der IFA die Schluss-Keynote und nutzte diese um einige Neuheiten anzukündigen. Google TV soll ein Suchfeld oben am TV-Schirm platzieren und den Sehern ermöglichen sowohl im Internet als auch nach TV-Inhalten zu suchen. Dieses Service soll in den USA ab Herbst verfügbar werden.
Eine enge Zusammenarbeit mit Elektronikfirmen wie Samsung oder Sony ist ebenso zu erwarten wie mit dem wie dem Schweizer Peripheriegeräte-Spezialisten Logitech. Dieser produziert die Settop-Box "Revue", die Googles TV-Dienst als eines der ersten Geräte ermöglichen wird. Die nötige Hardware kann aber auch direkt in den Fernseher eingebaut werden.
Eine weitere wichtige Innovation ist die Technologie zurSpracherkennung. Am Fernseher soll sie den Kanalwechsel bei Sprachbefehl ermöglichen.
Spracherkennung und die schon aus dem Internet bekannte Möglichkeit der Übersetzung von Inhalten soll nun auch in Smartphones mit Android integriert werden und die Übersetzung gesprochener Texte in andere Sprachen ermöglichen. Der User spricht in das Smartphone und dieses wiederholt den Inhalt in einer anderen Sprache. Diese Technologie wurde von der US-Army bereits im Afghanistan Einsatz erprobt.
Google nutze die Berliner Messe auch um Street View für Android vorzustellen. Natürlich ging Schmidt auch auf die in Deutschland sehr heiß geführte Debatte über Datenschutz in Zusammenhang mit Street View ein. Schmidt nannte die Debatte „gesund“ und kündigte Googles weitere Beteiligung daran an. „Das sind neue Ideen und neue Themen wozu sich die Gesellschaft noch keine Meinung gebildet hat, wie mit diesen Dingen umzugehen ist, sagte Schmidt. Street View soll bekanntlich in Deutschland mit Ende des Jahres online gehen.