Google kauft weitere 217 Patente von IBM

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Google kauft weitere 217 Patente von IBM

 

Der Hersteller von Android stockt sein Patent Portfolio weiter auf um im Patentkrieg gegen Apple und Microsoft besser gerüstet zu sein. Ende vorigen Jahres wurden weitere Patente von IBM an Google übertragen.

 

(4.1.2012, 11:56) Wie Seo by the Sea berichtet hat Google laut der Website des US-Patentamts weitere 188 Patente sowie 29 Patentanträge von IBM übertragen bekommen. Zu Details der Transaktion, die am 30. Dezember veröffentlicht wurde, machten beide Firmen keine Angaben. Sie bestätigten lediglich das Geschäft an sich.

Patente liefern derzeit die Munition beim Kampf um Anteile im Smartphonemarkt. Der Suchmaschinenriese ist in diesem Geschäftsbereich erst seit 2007 tätig und daher aufgrund seines kleinen Patentportfolios besonders anfällig.

Um sein Arsenal aufzustocken, hat Google in den vergangenen sechs Monaten verstärkt Patente von IBM und anderen Firmen gekauft. Auch die Übernahme von Motorola, die noch nicht abgeschlossen ist, dient laut Google-CEO Larry Page in erster Linie der Stärkung des Portfolios von Patenten.

Unter den Patenten befinden sich eine ganze Reihe, die sich mit Mobilfunk und Smartphones befassen, da IBM auch auf diesem Gebiet offenbar Forschung betrieben hat. Seo by the Sea zählt 20 Patente auf, aus deren Titel man gleich auf die Relevanz für den Smartphone Bereich schließen kann. Wahrscheinlich sind aber noch mehr dafür relevante dabei.

Aber auch für den Rechtsstreit mit Oracle scheint einiges Nützliche dabei zu sein. Denn viele der Patente beschäftigen sich mit Datenbanken, darunter das Patent 7.831.632 mit dem Titel "Verfahren und Systeme zur Rekonstruktion von Objekt-Modell-Daten in einer relationalen Datenbank". Weitere der neu erworbenen Patente decken Bereiche wie Suche und Sprachübersetzungen ab, in denen Google bereits selbst viele Erfindungen schützen hat lassen.

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