Heute Nacht hat Google den offiziellen Startschuss für die Integration von Spielen in sein höchst erfolgreiches soziales Netz gegeben. Auch der deutsche Spielentwickler wooga ist von Beginn an dabei. Facebook ist offenbar nervös geworden und kontert sofort mit neuen Funktionen.
(10.8.2011, 8:30) Seit der Erscheinung von Google+ vor sechs Wochen, veröffentlichte das soziale Netzwerk ein Feature nach dem anderen. Nun will das soziale Netzwerk von Google seinen Usern auch Online-Spiele zur Verfügung stellen. Unter den Anbietern sind auch die Schwergewicht wie Zynga und die deutsche wooga, die bereits Facebook mit Online-Games versorgt.
Das Konzept von Google+ Games erinnert an das von Facebook. Mit seinen beliebten Online-Spielen wie „Mafia Wars“ oder „FarmVille“ von Zynga, konnte Facebook viele zusätzliche User für sich gewinnen. Auch Google+ möchte in Zukunft Online-Spiele anbieten, allerdings mit kleinen Unterschieden.
Google+Games ist anders
Obwohl sich die Facebook-Games großer Beliebtheit erfreuen, gibt es Kritikpunkte. Die Benachrichtigungen der Spiele stören den Nachrichtenfluss auf der Pinnwand. Bei Google+ soll das
anders sein: Die Spiele-Benachrichtigungen sollen in einem separaten Bereich angezeigt werden. So sollen User auf ihrer Hauptseite nicht von den Benachrichtigungen der Spiele gestört werden. Ein extra Button bringt den Spieler zu diesem Bereich.
Google+ will seinen Nutzern Spiele wie „Bejewled Blitz“, „ Angry Birds“ und „Zynga Poker“ anbieten. Insgesamt soll es 16 Spiele zur Auswahl geben. Wie schon zu Beginn von Google+, stehen auch hier nur einer Gruppe von Usern die neuen Games auf Google+ zum Test zur Verfügung. Wann die Spiele auch den Rest der GooglePlus-Community erreichen werden ist bislang noch nicht bekannt.
Facebook kontert
Nur wenige Stunden nach der Enthüllung von Google+ Games, gibt auch Facebook einige neue Features für seine Spiele bekannt. Zu den Neuerungen zählen ein erweiterter Screen-Modus für Spiele und ein Ticker, der auf der rechten Seite des Bildschirms erscheint. Er informiert den User über die eigenen Anwendungen und Aktivitäten und die der Freunde. So soll auch der Wechsel zwischen den verschiedenen Anwendungen noch schneller erfolgen.
Auch hier kann es noch einige Zeit dauern, bis alle User Zugriff auf die neuen Features bekommen.