Nach dem Rücktritt von HP-Chef Mark Hurd befindet sich die Aktie des Konzerns unter Druck. Auf Hurd lastet ein Vorwurf wegen sexueller Belästigung.
(Wien, 10.08.2010) Der Abgang von Hewlett-Packard-Chef Mark Hurd als Folge von Anschuldigungen sexueller Belästigung bleibt auch für die Aktie nicht ohne Folgen. Sie ist am Montag deutlich eingebrochen und verlor rund acht Prozent auf 42,6 Dollar.
Hurd war am Freitag nach Börsenschluss in New York überraschend zurückgetreten. Zuvor hatte HP eine Untersuchung in einem Fall eingeleitet, in dem Hurd der sexuellen Belästigung beschuldigt wurde.
Nach Konzernangaben wurden dabei zwar keine Anzeichen für Belästigung gefunden, jedoch Verletzungen von Geschäftspraktiken festgestellt. So soll Hurd Quittungen falsch eingereicht und die Beziehung zu einer Frau, die rund zwei Jahre als Beraterin für HP gearbeitet hatte, geheim gehalten haben.