(Wien, 18.08.2010) Das erst im Juli dieses Jahres gegründete österreichische Startup-Unternehmen Wappwolf wurde eingeladen, seinen "App-Baukasten" bei der DEMO Conference 2010 im Silicon Valley vom 13. bis zum 15. September erstmals der Weltöffentlichkeit zu präsentieren. Die Veranstalter der DEMO filtern seit fast 20 Jahren aus zahlreichen Bewerbungen jedes Mal nur die interessantesten Startups heraus, die sie dem aus Journalisten, Investoren, Unternehmern, IT-Visionären und Meinungsbildnern bestehenden Publikum präsentieren. Die innovativen Unternehmen haben dann jeweils sechs Minuten, um auf der Bühne und beim Publikum einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Beim Networking lässt sich dieser Eindruck dann verstärken.
"Workflow-Engine"
Wappwolf wird im September seine Internet-Plattform vorstellen, die eine Art "App-Baukasten" darstellt. Einerseits können Softwareentwickler dort Anwendungen für den geschäftlichen oder den privaten Bereich anbieten, die von Wappwolf gehostet werden. Mittels der "Workflow-Engine" können die einzelnen Apps aus der Cloud zu einer Folge von Arbeitsschritten, also einem Workflow, verknüpft werden. Der "Rohstoff", der von den einzelnen Apps wie ein Produkt auf einem Fabriks-Fließband verarbeitet wird, sind Dokumente. Ein Dokument kann beispielsweise erst mittels Screenshot in ein Bild umgewandelt und dann auf Flickr hochgeladen werden. Die entstandenen App-Ketten können dann wieder separat gespeichert werden. Das könnte beispielsweise automatisiertes E-Invoicing für eine breite Front an Unternehmen leichter machen.
Ziel
Ganz im Sinne von Web 2.0 und Social Media soll ein reger Austausch zwischen Anwendern und Entwicklern entstehen, was durch Diskussionsforen, Top Listen, Bewertungen und die Möglichkeit für gezielte Anfragen nach Lösungen unterstützen wird.
Wappwolf = Web APPlication FLOW
Die Idee zu Wappwolf bestand bereits seit dem Jahr 2007. Der Anstoß zur Umsetzung war wie so oft ein Zufall: Zwei Freunde (Michael Eisler, jetzt CEO und CFO Harald Weiss), etwas Bier, das Statement: "Die Idee mit dem Appstore von Apple hatte ich schon vor drei Jahren", dann der erste Businessplan. Wappwolf ist übrigens ein Kunstbegriff und steht für Web APPlication FLOW (Wolf von hinten nach vorne gelesen).
Blog der "Wappwölfe"
Derzeit kann man sich leider noch nicht selbst vom Potenzial des Cloud-App-Baukastens überzeugen, sondern nur auf der Webseite "vormerken" lassen. Gemäß den strengen Regeln der DEMO Conference herrscht bis zum Launch vor dem hochkarätigen Publikum in den USA Funkstille. Aber im Blog der "Wappwölfe" kann man sich zumindest schon mal einen Vorgeschmack holen.
Quelle: http://www.boerse-express.com/pages/900211
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