Die Wiener Linien setzen bei Schadensfällen oder Unfallmanagement auf Software-Lösungen und auf (Un)wetterfeste Konstruktion von Beko.
(Wien, 12.08.2010) Starke Unwetter und orkanartige Stürme führen immer wieder zu Fahrbehinderungen, abgerissenen Oberleitungen, Stillständen wegen Überflutungen in Unterführungen, Zusammenstößen oder zum Erliegen des Individualverkehrs. Die meisten Schäden entstehen aber im täglichen Betrieb durch Verunreinigungen, eingeschlagene Scheiben, Oberleitungsschäden oder durch Zusammenstöße mit anderen Fahrzeugen.
Ermittlung der Schadenshöhe
Im Schadensfall langt die entsprechende Meldung in Papierform im Unfallmanagement der Wiener Linien ein. Künftig werden diese zum Großteil per Schnittstelle direkt in die von Beko entwickelte Software übernommen. In weiterer Folge werden die Meldungen von den Mitarbeitern des Unfallmanagements weiterbearbeitet. Ist der Verursacher bekannt, wird die Schadenshöhe ermittelt und eine Rechnung verschickt bzw. geprüft, ob der Schaden eingeklagt wird.
Flexible und transparente Gestaltungsmögliechkeiten
Josef Jedlicka von IT-Management und Services der Wiener Linien über die Herausforderungen des Projektes: "Da die derzeit verwendete Software auf einer nicht mehr zeitgemäßen Hardware läuft, wurde beschlossen, die Applikation gänzlich zu erneuern. Die besondere Herausforderung bestand darin, die stark differierenden gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen in einem gemeinsamen Projekt zu realisieren und in der Migration der Daten eines Alpha Systems von 1995. Darüber hinaus bietet die neue Lösung mit Hilfe von Wertetabellen flexible Gestaltungsmöglichkeiten an, um aktiv in den Programmablauf eingreifen zu können."