(19.05.2011, 10:00) Dass es nicht alle User von sozialen Netzwerken so genau mit der Wahrheit nehmen, ergibt eine aktuelle Studie von Bitkom. Am häufigsten betrifft das den Namen (elf Prozent) sowie den Beziehungsstatus (sieben Prozent).
Vor allem die jüngere Generation nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau. Während in der Altersgruppe zwischen 14 und 29 Jahren vier von zehn der Befragten (39 Prozent) bewusst Falschangaben machen, ist es bei den 30-49-Jährigen nur jeder Fünfte (19 Prozent) und bei den über 50-Jährigen nur jeder Achte (zwölf Prozent). Jedes fünfte Mitglied unter 30 Jahren hat schon einen falschen Namen angeben, jedes achte einen falschen Beziehungsstatus und jedes zehnte eine falsche Email-Adresse. Wesentliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt es nicht.
Etwa 40 Millionen Deutsche sind mittlerweile Mitglied in sozialen Netzwerken. 2010 waren es erst 30 Millionen. Bei den unter 30-jährigen Internetnutzern sind sogar 96 Prozent Mitglied einer Social Community – ein Plus von sechs Prozentpunkten im Vergleich zu 2010.