(Wien, 26.5.2010) Gleich vorweg, das Streak wird ein Renner. Es kann mehr als das iPad, ist kleiner und vom Design her mindestens so elegant. Das erste was ich auf dem Streak zu sehen bekam war ein Youtube-Video aus etwa drei Metern Entfernung in HD-Qualität via HSPA aus dem Netz geholt. Ok, einen fliegenden Fußball hätte ich nicht verfolgen können – aber das Bild ist brillant, scharf und auch aus größerer Entfernung noch gut erkennen.

Das Handling des Streak entspricht in etwa dem des iPhone/iPad, nur – ich kann es bequem in einer Hand halten und habe mit 5 Zoll Diagonale einen Bildschirm mit halben Netbook-Ausmaßen. Damit surfst du auf nahezu jeder Site mit Vergnügen, denn es passt alles auf den Screen, der eben gestochen scharf und brillant ist. Ja, und das mit der in unseren Landen üblichen HSPA-Speed via Mobilfunk.
Die Dateneingabe über die Screentastatur ist besser als bei allen Smartphones, vielleicht mit Ausnahme des Blackberry Storm2, aber nicht so gut wie am iPad – dafür ist das Streak aber auch erheblich kleiner. Ich finde auch die Menüführung intuitiv und sehr angenehm.
Das Design bleibt zu meiner Überraschung nicht hinter dem Apples zurück. Das Streak sieht absolut cool, schlank und mit nichts anderem vergleichbar aus. In Zeiten wie diesen durchaus eine Kaufattraktion.
Und dann gibt es noch eine Funktion, die ich bei einem Smartphone einfach nicht mehr missen möchte: die Kamera. Sie schafft 5 Megapixel, gestochen scharf, auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Und dank des großen Displays sieht man auch ziemlich genau, was man fotografiert hat.
Das Gerät basiert auf Googles Android-Betriebssystem und ist mit einem Prozessor namens Snapdragon von Qualcomm ausgestattet. Es verfügt über einen 5-Zoll-Display, 1,6-GHz-Chip und eine 5-Megapixel-Kamera. Streak lässt sich drahtlos und via UMTS mit dem Internet verbinden. Preise sind noch keine bekannt.