London 2012: Freiwillige Mitarbeiter dürfen soziale Medien nicht nutzen

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London 2012: Freiwillige Mitarbeiter dürfen soziale Medien nicht nutzen

 

Die Athleten konnten erreichen, dass das Olympische Komitee zustimmt, dass sie über Facebook oder Twitter ihre Eindrücke der Olympischen Spiele weitergeben dürfen. Hingegen ist es den freiwilligen Mitarbeitern verboten, diese zu nutzen. Selbst wenn sie sich nur zu den Spielen äußern wollen, benötigen sie eine Genehmigung von einem Sprecher des Komitees.

 

(12.01.2012: 16:00) Ein gerades Jahr innerhalb der Zeitrechnung bedeutet das Olympische Spiele stattfinden, entweder Sommer- oder Winterspiele. In diesem Jahr finden die Sommerspiele in London statt. Das Olympische Komitee hat den Sportlern gestattet, die sozialen Netzwerke wie Facebook oder Twitter zu nutzen, um Nachrichten über die Spiele zu verbreiten.

 

Eine solche Großveranstaltung wie die Olympischen Spiele kommt ohne die Hilfe von Freiwilligen bzw. Volunteers nicht aus. Der Kader von freiwilligen Helfern beträgt bei dieser Veranstaltung 70.000, doch im Gegensatz zu den Sportlern dürfen diese Helfer nichts über die Spiele in den sozialen Netzwerken verbreiten. Am Freitag wurde verkündet, dass die Volunteers keine Rollen, Standorte oder andere Details über die Athleten oder andere VIPs posten dürfen.

 

Unsere Standorte über Foursquare mitzuteilen, oder Schnappschüsse über berühmte Personen auf Instagramm zu veröffentlichen, sind für viele von uns zu einem wichtgen Teil unseres Lebens geworden. Während es Athleten erlaubt ist Facebook Updates oder Tweets zu posten, wurde den freiwilligen Mitarbeitern durch das Veranstaltungskomitee in Bezug auf die sozialen Medien Grenzen gesetzt. Weitere Einschränkungen für Volunteers sehen vor, dass diese keine öffentlichen Erklärungen über die Spiele äußern dürfen, ohne diese vorher von einem olympischen Sprecher genehmigen zu lassen. Ebenso ist es ihnen nicht erlaubt, mit Schulen über den sportlichen Event zu sprechen.

 

Diese Einschränkungen bedeuten nur geringe Änderungen zu Peking 2008 wenn man bedenkt, dass China Twitter und Facebook komplett verboten hat. Dabei finden die diesjährigen olympischen Spiele in einem demokratischen Land statt, oder? Diese Entwicklung ist schade, denn die Volunteers hätten interessante Geschichten darüber veröffentlichen können, was hinter den Kulissen passiert. Durch diese Berichterstattung wären die Spiele nicht nur sozialer geworden, sondern hätten nach Peking die Chance gehabt, sich wieder offen zu präsentieren, was dem Image der olympischen Spiele sicher nicht geschadet hätte.

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