Mit dem Kassenschlager iPhone soll Apple rund zehn Patente des finnischen Herstellers verletzt haben.
(Wien, 23.10.2009) Der finnische Handyhersteller hat Apple vor einem US-Gericht verklagt. Der iPhone-Hersteller soll zehn Nokia-Patente verletzt haben - dazu gehören Mobilfunktechnologien wie UMTS, GSM und WLAN-Standards.
Nokia hat laut eigenen Angaben in den letzten 20 Jahren 40 Milliarden Euro in die Entwicklung der mobilen Kommunikationsstandards investiert. Etwa 40 Handy-Hersteller nutzen die Nokia-Patente und zahlen Gebühren in Höhe von ein bis zwei Prozent – Apple bisher noch nicht.
Nachzahlungen: 408 Millionen Dollar?
ZDNet zitiert den auf Apple spezialisierten Analyst Gene Munste, der vermutet, dass Nokia Lizenzgebühren in Höhe von ein bis zwei Prozent verlangt, was sechs bis 12 Dollar pro verkauftem iPhone entspräche. Falls die Klage der Finnen erfolgreich ist, muss Apple zwischen 204 und 408 Millionen Dollar an Nokia zahlen. Sollte das Gericht Apple Vorsatz nachweisen, könnte die Summe dreimal so hoch ausfallen.
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