(28.06.2011; 09:35) Athleten, die an den Olympischen Spielen 2012 in London teilnehmen, wurde vom Olympischen Komitee gestattet, live von den Wettbewerben aus zu tweeten. Sie werden aktiv ermutigt, sich im Bereich Social Media durch Veröffentlichen, Bloggen und Twittern zu engagieren und ihre Erfahrungen zu teilen. Richtlinie dieser Veröffentlichungen ist, dass sie nicht für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden dürfen.
Weitere Vorgaben sind, dass Tweeter nicht fluchen oder vulgäre Wörter veröffentlichen dürfen. Die Athleten sollen ihre Kommentare im Tagebuch-Format schreiben und sollen nicht in journalistischer Art über die Ereignisse berichten. Auf der anderen Seite wird den akkreditierten Medienunternehmen die Nutzung der sozialen Plattformen für ihre Berichterstattung erleichtert.
Die Athleten können Fotos auf Social Media Websites hochladen, hingegen können sie diese nicht verkaufen oder auf andere Art und Weise mit anderen teilen. Während den Olympischen Spielen 2008 in Peking war das Hochladen von Fotos verboten. Das Veröffentlichen von Audio- oder Videomitschnitten durch die Athleten wird auch in London 2012 verboten sein. Verstöße gegen diese Richtlinie können einen Ausschluss vom Wettbewerb bedeuten. Wie weit diese Vorschriften mit den europäischen Gesetzen in Einklang zu bringen sind, ist eine andere Frage. Aber Sportverbände haben es schon immer geschafft, Gesetze zu ignorieren und zu umgehen.