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Online Werbung 2011 - 6 Trends

 
 

"Das Tool 'Gefällt mir' wird künftig ein kräftiges Zugpferd für die Entwicklung einer Marke sein." Das ist eine der Vorhersagen von JESS3-CEO Jesse Thomas, die er für den digitalen Werbemarkt 2011 trifft.

(22.12.2010, 12:46) Das Jahr 2010 war geprägt von "Gefällt mir", Empfehlungen und Followern. Obwohl für die Social Media Community das Engagement vor der Reichweite kommt, haben Werbe- und Medienagenturen rasch festgestellt, dass sich "Engagement" schlecht messen bzw. schlecht verkaufen lässt. Mit dem Anstieg von Social Media Nutzung haben die führenden Sozialen Netzwerke ihre Werbeprodukte neu ausgelegt, um den neu gewonnenen Bedarf nach Marken zu befriedigen. Trends, die den Online Werbemarkt im Jahr 2011 beherrschen werden, hat Jesse Thomas, Gründer und Geschäftsführer von JESS3, zusammengefasst. Die Creative Interactive Agency arbeitet mit Marken wie Google, Nike, Facebook, MySpace, Microsoft und der NASA zusammen.

1. Location based Advertising
Ortsabhängige Werbung wird 2011 weiter wachsen, nicht zuletzt da Facebook vorhat, die Technologie seiner Location Plattform "Places" voranzutreiben. Zusätzlichen Antrieb geben Die Checkin-Services wie Foursquare, Yelp oder auch Google, die Konsumenten einen Gutschein anbieten, wenn sie Freunden Empfehlungen zu den Shops schicken, an denen sie gerade vorbeigehen. Dies zeichnet sich auch in potenziellen Kooperationen zwischen Google und Schnäppchen-Webseiten wie BuyWithMe oder LivingSocial (Telekom Presse berichtete).  

2. Die heissesten Jobs sind im Silicon Valley
Die Tage, als die coolsten Jobs in New York oder Chicago angesiedelt waren, gehören der Vergangenheit an. Längst sind die Traumjobs bei Facebook oder Twitter zu finden. Vor dem Hintergrund, dass das Soziale Netzwerk und der Mikroblog zunehmend Gewinn generieren, werden sich Werbe- und Marketingtalente aufmachen und Silicon Valley erobern wollen.

3. Einfluss im Social Web
User durchforsten das Internet nonstop nach Informationen, wo sie essen, einkaufen oder übernachten sollen. Also kommt es nicht von ungefähr, dass Firmen Twitter, Blogs und Bewertungsseiten analysieren, um einerseits zu erkunden, wer das meiste Publikum hat und andererseits, wie viel Einfluss die Personen/Gruppen haben.

4. Klein ist das neue Groß bei Social Networks
Obwohl Mark Zuckerberg unerbittlich darauf pocht, dass ein offenes und verbundenes social Web das Beste für die Gesellschaft sei, haben in der jüngsten Vergangenheit Entwickler mit Experimenten zu neuen Plattformen begonnen: Es sind Designs zur Kommunikation und Medienaustausch in überschaubaren und kleineren Gruppen. "Path" beispielsweise zeigt das Potenzial zur Reduzierung eines Social Networks auf bis zu 50 Personen. "Fast Society" ist ein iPhone Kommunikationsservice, das Usern ermöglicht, kleine Gruppen für das Versenden von SMS zu gründen. Auch Facebook hat realisiert, dass einige von uns es bevorzugen, in kuscheligeren Grüppchen zu kommunizieren und bietet seit kurzem das Einteilen der "Freunde" in persönliche, berufliche und Interessen-basierte Communities an.

5. Firmen arbeiten wie Medienagenturen
Social Media hat alte Strukturen aufgebrochen und Firmen sind nicht mehr darauf angewiesen, ihre Messages und Werbebotschaften in die Hände von PR-Leuten zu legen. Mehr und mehr entwickeln Firmen eine Vorgehensweise wie Medienagenturen und werden hier auch - je sicherer der Umgang mit Social Media ist - ihre Investments hinaufschrauben.

6. Das Facebook "Gefällt mir"
Während noch nicht ganz klar ist, wo der Wert des Facebookschen "Gefällt mir" für eine Marke/Firma liegt, fasst der folgende Videobeitrag von Beth Rilley (Kraft Foods) zu "How Big Brands Use Social Media" zusammen, wieso Facebook so wichtig ist. 
 

Kraft Foods: How Oreo Learned to Fish Where the Fish Are, presented by Beth Reilly from GasPedal on Vimeo.

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