(Redmond, 7.9.2010) Als Antwort auf die Ernennung des früheren HP-CEO Mark Hurd zu Oracles Co-President hat nun HP heute zivilrechtliche Klage gegen seinen kürzlich gefeuerten CEO bei einem kalifornischen Superior Court (Vounty of Santa Clara) eingereicht. Hurd hatte seinen Hinauswurf von HP mit immerhin mehr als 40 Millionen Dollar versüßt bekommen.
In einem Statement erklärt HP in seinem offizellen Blog: „Mark Hurd stimmte zu und hat Vereinbarungen unterzeichnet, die darauf abzielen HPs Geschäftsgeheimnisse und vertrauliche Informationen zu schützen. HP beabsichtigt diese Vereinbarungen auch durchzusetzen.“ In der Klage heißt es, dass Hurd seine neue Position nicht ausüben könne, ohne HPs vertrauliche Informationen und Geschäftsgeheimnisse zu nutzen.
Die Aktie von Oracle reagiert mit einem Plus von 5 Prozent auf die Nachricht, dass Mark Hurd Co-President wird, was einer Wertsteigerung von immerhin 6,23 Milliarden Dollar entspricht. Die Aktie von HP hat sich hingegen noch immer nicht von Hurd Hinauswurf erholt.