(Frankfurt, 06.07.2010) Totgeglaubte leben länger. Auch auf den Markt der Videokonferenzen trifft das zu, denn der Markt entwickelt sich Unkenrufen zum Trotz in eine positive Richtung.
Die Krise und der Konjunkturrückgang hat zwar einige Projekte still gelegt, aber allein in Europa ist der Markt für Web-Conferencing-Services im Jahr 2009 um knapp 20 Prozent angestiegen, wie die Unternehmensberatung Frost & Sullivan aufzeigt.
Grüne IT-Strategie notwendig
Immer mehr Unternehmen und Analysten wie Dorota Oviedo von Frost Industry sprechen sich für Notwendigkeit einer grünen IT-Strategie aus. Bei US-amerikanischen und britischen Konzernen lassen sich bis 2020 rund 19 Milliarden US-Dollar sowie 5,5 Millionen Tonnen an CO2-Emissionen mit Videokonferenzen statt Geschäftsreisen einsparen. Die Zahlen werden von der mit WWF kooperierenden Organisation Carbon Disdodure Project (CDP) vorgelegt.
Mitarbeiter motivierter
Durch den Einsatz von Webkonferenzen können laut Frost & Sullivan neben Reise, Heiz- und Raumkosten auch der Bedarf an Hardware sowie der E-Müll zurückgeschraubt werden. Gleichzeitig wird dem Kabelsalat Einhalt geboten und die Arbeitsflexibilität erhöht. Daraus ergab sich als weiterer positiver Effekt eine Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und -produktivität.