(31.01.2012, 11:00) Eine neue Version des Online-Passwortmanagers LastPass speichert die Zugangsdaten für WLANs nun als verschlüsselte Notiz. Da es ratsam ist, keine allzu einfachen Passwörter zu verwenden und zudem auch für jeden Account, den man betreibt, ein anderes genutzt werden soll, kann es häufig passieren, dass man den Überblick über seine Codes verliert.
Hier schaffen verschiedene Passwort-Verwaltungs-Dienste Abhilfe, die für jeden Zugang ein eigenes Passwort generieren und dieses speichern. Die Programme sind meist im Hintergrund aktiv und können auf Wunsch auch so eingestellt werden, dass die Passwörter automatisch eingefügt werden, sodass man sie nicht eigens aus dem Programm kopieren muss. Merken muss man sich in der Regel also nur das sogenannte Masterpasswort, mit dem der Datenspeicher geöffnet werden kann. Bei diesem soll man sich natürlich vergewissern, dass es sich um ein sehr sicheres Kennwort handelt.
LastPass ist dabei eine plattformübergreifende Anwendung, die nicht nur Passwörter, sondern auch andere Textinformationen, die geschützt werden sollen, speichern kann. Vor allem das übersichtliche Interface und die Selbstausfüllungs-Funktion bei Online-Formularen machen diese Anwendung zu einem praktischen Tool. Der Service kann kostenlos als Standardversion heruntergeladen werden, wobei aber auch eine Premium-Version für 12 Dollar jährlich angeboten wird, mit der man auf seine Daten von überall zugreifen kann.
Die neue WLAN-Kennwortfunktion unterstützt derzeit Windows und Mac OS X. Damit der Kennwortmanager funktioniert, ist es auch erforderlich, eine "Erweiterung mit binären Funktionen" in der Version 1.90 für IE, Firefox, Chrome oder Opera zu installieren. Die Speicherung der WLAN-Passwörter wird in einer eigenen Anleitung von LastPass erklärt. Die neueste Version Lastpass 1.90 kann hier kostenlos heruntergeladen werden.