Samsung Galaxy S: Zu schwach für Ice Cream Sandwich

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Samsung Galaxy S: Zu schwach für Ice Cream Sandwich

 

Samsung kündigte Updates für zahlreiche Smartphones und Tablets an, welche die Geräte mit der neuesten Version des Betriebssystems Ice Cream Sandwich austatten werden. Nicht dabei sind aber das Galaxy S und das erste Galaxy Tab (P1000), da offenbar ihre Performance zu schwach ist.

 

(23.12.2011, 14:00) Samsung veröffentlichte eine Liste der Smartphones und Tablets, die in den kommenden Monaten mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich ausgestattet werden. Die Updates werden, so der Hersteller, mit dem ersten Quartal 2012 zur Verfügung stehen. Nicht in Genuss von Ice Cream Sandwich kommen aber das Galaxy S und das erste Galaxy tab (P1000), zwei sehr populäre und vielgenutzte Geräte.

Nun begründete das koreanische Unternehmen diese Entscheidung, die viele Galaxy S-Besitzer, die sich auf das Update gefreut haben, enttäuschte. Das Hauptproblem liegt offensichtlich in der schwachen Leitsung der Geräte, die es nicht zulässt, dass Andorid 4.0 in Kombination mit der eigenen Benutzeroberfläche TouchWiz und bestimmten Widgets und Funktionen flüssig läuft.

Schwierigkeiten würden aber auch der geringe Arbeits- und ROM-Speicher der Geräte machen. Beide Geräte verfügen über einen 512 Megabyte Arbeitsspeicher und einen zwei Gigabyte ROM-Speicher.

Eigenartig aber, dass das Nexus S mit vergleichbaren Spezifikationen, zwar ohne TouchWiz-Aufsatz, bereits ein Update auf Android 4.0.3 erhalten hat. Wegen der Ähnlichkeit kann man vermuten, dass eine Anpassung des Betriebssystems für das Galaxy S nicht unmöglich wäre, sondern ganz im Gegenteil, eigentlich gut machbar.

Android 4.0 läuft auch ohne TouchWiz problemlos und zahlreiche Nutzer wären sicherlich auch mit einer abgespeckten Version von Ice Cream Sandwich zufrieden. Einstweilen sieht es aber für Besitzer der Geräte schlecht aus. Bleibt abzuwarten, ob sich Samsung umentscheidet und ein Update nachträglich doch noch anbietet.

 

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