(Wien, 5.11.2009) Der Siemens-Betriebsrat fürchtet, dass der Konzern im kommenden Geschäftsjahr weltweit bis zu 10.000 Arbeitsplätze streichen könnte.
Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Lothar Adler ist überzeugt, dass sich die globale Wirtschaftskrise durch Umsatzeinbrüche bemerkbar machen wird und dies wird wiederum zu einer massiven Stellenstreichung führen. Die stellvertretende Gesamtbetriebsratsvorsitzende Birgit Steinborn sagte gestern in der Tageszeitung "Die Welt": "Die Schätzung von Analysten, dass Siemens insgesamt noch einmal weltweit 10.000 Stellen abbauen wird, könnte sich als gar nicht so abwegig herausstellen". Die Arbeitnehmervertreter fordern daher eine Verlängerung der Kurzarbeit bei Siemens.