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Steve Jobs gibt Auskunft

 

Auf der jährlichen D8-Konferenz des Wall Street Journal zeigte sich Steve Jobs den Journalistenfragen von Walt Mossberg und Kara Swisher gegenüber offen.

(Rancho Palos Verdes, 2.6.2010) Auf der All Things Digital Konferenz sprach Apple-CEO Steve Jobs mit den beiden Wall Street Journal-Reportern Walt Mossberg und Kara Swisher über die aktuellen Entwicklungen in der IT-Branche. Jobs fand dabei klare Worte.

 

Lastwagen

Zunächst verglich der erfolgreiche Apple-Chef PCs mit Lastwägen. Früher waren laut Jobs alle Autos Lastwägen, da die meisten Menschen in der Landwirtschaft tätig waren. Durch die Industrialisierung änderte sich dieser Zustand und dieses Beispiel könne analog für die PC-Branche übernommen werden. So wie die alten Laster werden zwar auch PCs weiterhin bestehen, jedoch nur in kleiner Menge. In der Post-PC-Ära würden vor allem Tablets den IT-Alltag beherrschen.

 

Veraltetes Flash

Auch zu Adobe Flash äußerte sich Jobs wie gewohnt sehr kritisch und bezeichnete es als eine Technologie, die bereits auf dem absteigenden Ast wäre. Adobe habe zwar versprochen eine geeignete mobile Version von Flash zu liefern, dies jedoch nie erfüllt. Die Zukunft gehöre laut dem IT-Guru nun endgültig dem neuen Standard HTML 5.

 

Geheimnis verraten

Auf die Frage, warum Apple sein neues Betriebssystem erst auf einem Handy und nicht gleich auf einem Tablet-PC eingesetzt habe, verriet Jobs ein Geheimnis. Man habe nämlich zuerst an einem Tablet mit Multitouch und Glas-Display gearbeitet, bis Jobs auf die Idee kam, das iPhone zu produzieren. Daraufhin wurde das Tablet vorerst beiseite gelegt.   

 

Zudem äußerste sich Jobs zu den Gerüchten, wonach die Google-Suche vom iPhone verbannt werden sollte. Apple habe weder vor in das Suchgeschäft einzusteigen, noch werde man Bing auf dem iPhone oder iPad einsetzen. Laut Jobs ginge der Wettbewerb zwischen Google und Apple von ersterem aus. Dennoch konnte sich der Apple-CEO einen Seitenhieb gegen Googles "WLAN-Sammelaktion" im Rahmen von Street View nicht verkneifen und meinte dass Apple den Datenschutz sehr ernst nehme. Angesprochen auf den verlorenen iPhone 4G-Prototypen, der letztlich in den Händen eines Gizmodo-Journalisten landete, meinte Jobs, dass die Ermittlungen noch andauern. Indirekt wurde auch bestätigt, dass bei der World Wide Developers Conference am 7. Juni 2010 das neue iPhone vorgestellt wird. Zu der Selbstmordserie bei Foxconn meinte Jobs, dass die Geschehnisse weiterhin von Apple beobachtet werden. 

 

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