SugarSync synchronisiert und teilt Daten besser als die Dropbox

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SugarSync synchronisiert und teilt Daten besser als die Dropbox

 
 

Die Dropbox war lange Zeit die erste Wahl zum Synchronisieren zwischen Geräten. Aber SugarSync ist noch leistungsfähiger und stellt mehr Speicher kostenlos zur Verfügung.

 

(08.02.2012, 05:45) Wie halte ich meine Daten auf Computer, Laptop, Tablet und Smartphone synchron und wie sichere ich mich gegen plötzlichen Datenverlust? Und nicht zuletzt: Wie teile ich Daten mit Freunden und Familie ohne dabei riesige Datenmengen durchs Netz schicken zu müssen?

Bisher war dafür mein Haus- und Hofprogramm die Dropbox. Seit einigen Tagen verwende ich nun SugarSync, das wirklich läuft wie Zucker. Denn es kann alles was die Dropbox kann und noch um einiges mehr.

Angenehm fällt gleich zu Beginn auf, dass SugarSync 5 GigaByte kostenlosen Speicherplatz anbietet und nicht nur 2 wie die Dropbox. Mit ein paar kleinen Mitmach-Aktionen holt man sich noch gleich einige Hundert Megabyte dazu.

SugarSync kann einige Sachen, die mir bei der Dropbox bisher ziemlich abgegangen sind. Das beginnt damit, dass man in SugarSync ganz einfach einen Ordner am eigenen Computer in die Synchronisierung aufnehmen kann und nicht erst die Dateien in einen eigenen Ordner - wie bei der Dropbox - verschieben oder kopieren muss. So ein Ordner ist dann durch einen kleinen grünen Punkt gekennzeichnet.

Dabei kann ich mir aussuchen, ob ich den Ordner synchronisieren will, ihn für Freunde freigeben oder einfach nur im Web archivieren will, ohne ihn mit anderen Geräten oder Personen zu teilen. Und natürlich kann man sich über das Webinterface von SugarSync auch einen Link holen, den man anderen zur Verfügung stellen kann.

Auch das direkte Teilen von Dateien oder Ordnern ist bei kooperativen Projekten extrem praktisch. Man kann Read-only oder Read/Write Berechtigungen vergeben und diese auch mit einem Passwort absichern. Und schon kann man Dokumente mit anderen gemeinsam bearbeiten.

Auch die Apps für Smartphones und Tablets sind praktischer als bei der Dropbox. Bei Fotos sieht man sofort eine Vorschau und das Synchen geht nach meinem Gefühl deutlich schneller. Ebenfalls sehr praktisch ist, dass man Dateien und Ordner mit einem Klick auch lokal am mobilen Gerät abspeichern kann und sie damit unabhängig von der Existenz einer Verbindung zur Verfügung hat. Was ich zum Beispiel mit meinem eingescannten Pass und dem Führerschein gemacht habe. Man weiß ja schließlich nie …

Apps gibt es für Android, iPhone und iPad, BlackBerry, Nokia Symbian und Windows Mobile. Natürlich läuft SugarSync auch auf Windows sowie dem Mac und der Zugriff ist auch über einen beliebigen Webbrowser jederzeit möglich.

Wem die 5 GB freier Speicher nicht genügen kann sich ganz einfach Storage dazu kaufen. 30 GB kosten 4,10 Euro im Monat. Es geht abgestuft bis 500 GB um 41 Euro monatlich. Bei einer Jahresbuchung erhält man 2 Monate gratis. Die Zahlung erfolgt entweder mit Kreditkarte oder PayPal.

Fazit

SugarSync ist im Moment das beste Tool für komfortable und schnelle Synchronisierung sowie zur Cloud-Archivierung von Daten. Dazu kommt die einfache Möglichkeit Daten mit anderen gemeinsam zu bearbeiten oder zu teilen. Geteilt werden sollten natürlich nur eigene bzw. legale Inhalte. Dennoch - nach den jüngsten Ereignissen rund um die Sperre von Megaupload samt der Konfiszierung von privaten Daten zahlender User, werde ich meine Daten auch immer lokal auf einer Harddisk sichern.

 

So sieht das im SugarSync Dateimanger am Computer aus:

 

Und so sieht man Ordner und Dateien am mobilen Gerät:

( )

Reaktionen auf diesen Artikel



Wiener, 08.02.2012
Wesentliche Features...
...sind im Bericht nicht erwähnt. Sind amerikanische Bürger beteiligt und fällt Datenklau daher unter den US Patriot Act? Wie einfach oder kompliziert sind die eigenen Daten im Alltag zu verschlüsseln bzw. wie stark ist dieser Schlüssel?
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