(18.12.2011, 22:29) Ab 2013 bleibt die Ausschüttungsquote bei 55% des Free Cashflows erhalten, solange die Dividende zu keiner Reduktion des Eigenkapitals der Gruppe führt. Die Kürzungen werden mit Erwartungen begründet, dass ein schwieriges makroökonomisches Umfeld sowie volatile Fremdwährungsmärkte die operative Entwicklung der Telekom Austria Group in der vorhersehbaren Zukunft beeinflussen werden. Außerdem können erwartete Investitionen, wie bevorstehende Spektrum Auktionen, sich signifikant auf den Cashflow auswirken sowie zu einem Anstieg des Verhältnisses Nettoverschuldung / bereinigtes EBITDA der Telekom Austria Group über den Zielkorridor von 2,0x - 2,5x hinaus führen. Die Aufrechterhaltung eines stabilen Investment Grade Ratings von BBB (stabil) bleibt der wichtige Eckpfeiler der Mittelverwendungsstrategie der Telekom Austria Group.
Zusätzlich hat heute der Aufsichtsrat ein vom Vorstand vorgeschlagenes Programm, das verbesserte operative Performance sowie Maßnahmen zur Effizienzsteigerung verfolgt, zur Kenntnis genommen.
Dessen Auswirkung sowie der finanzielle Ausblick für das Jahr 2012 werden gemeinsam mit den Ergebnissen des Geschäftsjahres 2011 am 23. Februar 2012 bekannt gegeben.
Der finanzielle Ausblick der Telekom Austria Group für das Gesamtjahr 2011, der am 14. November 2011 bestätigt wurde, bleibt erhalten: Umsatzerlöse in der Höhe von bis zu 4,50 Mrd. EUR, ein bereinigtes EBITDA von bis zu 1,55 Mrd. EUR, Anlagenzugänge in der Höhe von 750 - 800 Mio. EUR und ein operativer Free Cashflow von bis zu 800 Mio. EUR. Dieser Ausblick basiert auf einer konstanten Währungsbasis und vor Berücksichtigung jener Effekte, die aus der Anwendung der Rechnungslegung für Hochinflationsländer für das Segment Weißrussland, resultieren.