Eine Studie zu "Mobile Commerce Insights 2010" untersucht Faktoren zur Steigerung von Konsumentenakzeptanz und die App-Relevanz. Optimierungsbedarf herrscht vor allem bei Benutzungsfreundlichkeit.
(Köln, 09.09.2010) Die Kölner Interaktivagentur denkwerk veröffentlichte eine Studie zum mCommerce „Mobile Commerce Insights 2010“. Dabei wurden Erfolgsfaktoren ermittelt und versucht herauszufinden, was zur Akzeptanz von Konsumenten bei mobiler Nutzung beitragen könnte. Angesichts des App-Booms galt es auch den Stellenwert von Apps im Vergleich zum mobilen Browser zu untersuchen.
Internet über Browser oder über Apps?
In den meisten Fragen liegen die Apps gleich auf mit den Browsern. Das Internet via Browser wird zum Informieren wie zum Beispiel Wikipedia und ziellosen Suchen genutzt, Apps eher für Location-Based Services und Spiele (Grafiklink).
Wo haben Sie sich mobil über Produkte informiert?
Obwohl der Trend zum mobilen Couchsurfing zunimmt, liegt die Produktsuche bei Konsumenten "on the go" (um Wartezeiten bei Arzt oder Behörden zu verkürzen) mit 66 Prozent vor. 61 Prozent der 537 Befragten surfen unterwegs (z.B. Park) nach Produkten und 64 Prozent taten es in Bus, Bahn oder Auto (siehe Grafik).
Grund zu Optimierungsbedarf vor allem die unzureichenden Usability von Websites für den mobilen Gebrauch. In der Befragung berücksichtigte man iPhone-, Blackberry- und Android-User, wobei in fünf von sieben Aussagen Blackberry-Telefonierer sich als die unzufriedensten herausstellten. Sei es bei Optimierungs- oder Bedienungsmängeln, zu langen Bestellprozessen, fehlender Übersicht oder geringem Vertrauen in die Anbieter. Insgesamt zufrieden waren im Gegensatz zu RIM-Kunden eher die Nutzer von iPhone und Android (siehe Grafik).