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Virtuelle Welten in einer Fünf-Seiten-Ansicht

 

Im Gemeinschaftsprojekt mit der Universität Madrid eröffnet T-Systems ein erstes Zentrum mit Fünf-Seiten-Ansicht. Die Vorteile sind Architekturvisualisierungen und Prototypen-Design in Echtzeit.

(Frankfurt, 14.05.2010) T-Systems und die Universität in Madrid zeigen erstmalig virtuelle Welten in einer Fünf-Seiten-Ansicht. Mit der Modellierung und 3D-Simulation im Madrider Virtualisierungscenter lassen sich Entwicklungskosten senken, Produktionsrisiken minimieren und Konstruktionszeiten einsparen.

Simulationsmöglichkeiten
Die Telekom-Tochter und CeDInt, das Forschungs- und Entwicklungscenter der Polytechnischen Universität Madrid, arbeiten unter anderem daran, mit der neuen Simulationsmöglichkeit Architekturdenkmäler gefahrlos restaurieren zu können. Darüber hinaus entwickeln beide Partner virtuelle Lösungswelten für die Bereiche Automobil, Architektur, Immobilien, Kultur, Freizeit, Finanzen, Marketing und Schulung. Aber auch in der forensischen Medizin und Chirurgie bietet das virtuelle Center neue Chancen: Mit 3D-Simulationen können Ärzte Gesichter rekonstruieren oder Operationen im Weichgewebe vorbereiten.

Supercomputer
Am Forschungsflughafen Braunschweig steht der von T-Systems konzipierte und betriebene Hochleistungsrechner, der zu den weltweit schnellsten industriell genutzten Rechnern für die Luftfahrtforschung gehört. Nutzer des Rechners sind Forscher und Wissenschaftler im Projekt C2A2S2E, einer Innovationspartnerschaft von DLR, Land Niedersachsen und Airbus. Durch die genaue Simulation des späteren Flugverhaltens sollen Entwicklungskosten gesenkt und der Flugverkehr noch sicherer gemacht werden. Gleichzeitig wird nach Wegen gesucht, wie Flugzeuge in Zukunft weniger Lärm und Schadstoffemissionen verursachen.

Kooperation
Zudem kooperiert T-Systems in einer Public Private Partnership unter anderem mit der Uni Stuttgart, dem Sportwagenbauer Porsche und dem Automotive Simulation Center Stuttgart (ASCS) bei der Entwicklung von leisen, schadstoff- und verbrauchsarmen Autos. Automobilkonstrukteure können mit dem Hochleistungsrechner Strömungswerte messen und müssen keine Prototypen mehr in den Windkanal stellen. Die Luftströme werden zeit- und kostensparend am Rechner simuliert und unterstreichen den Nachhaltigkeitsgedanken der Industrie.

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