In diesem Jahr kommen viele TV-Geräte auf den Markt, die mit Internet-Anschluss und Web-Browser ausgestattet sind. Smart TV wird zum Mainstream. Deshalb kommen nun dafür Standards vom W3C.
(29.3.2011, 13:35) Smart TV ist neben 3D die große Neuerung des Jahres 2011 im TV-Markt. Und es geht dabei nicht mehr länger um die Idee, dass User auf dem TV-Schirm ihre E-Mails sehen wollen. Im Web finden sich immer mehr Inhalte, die am besten am Fernseher betrachtet werden, nämlich Videos, Filme und Live-Streams von TV-Sendern.
Die neue Generation der Fernseher wie von Samsung, Philips, LG und Sony sind praktisch Tablets oder Smartphones mit einem besonders großem Display. Als Betriebssystem wird meist eine Linux-Variante verwendet, als Browser findet eine Opera Variante Verwendung.
Das World Wide Web Consortium (W3C) hat deshalb einen Report veröffentlicht, der diesen Veränderungen Rechnung trägt und Standards setzt, damit Smart TV ein weithin verfügbares, offenes und über verschieden Plattformen nutzbares Service wird.
Im Februar hielt die Organisation einen Workshop in Berlin an der 77 Organisationen teilnahmen, darunter Geräteerzeuger, Fernsehanstalten, Telekoms, Softwareentwickler, Regierungsvertreter und andere.
Laut dem Bericht zeigten sich einige wichtige Konvergenz Prioritäten wie adaptives Streaming bei sich verändernden Bandbreiten, die Rolle von Metadaten und sogar Erweiterungen zu HTML5.
„Angesichts der Migration des Fernsehens vom Gerät zum Service, das auf verschiedenen Devices verfügbar ist“, sagte François Daoust, Co-Chair des Workshops, „will das W3C allgegenwärtige Web-Technologien entwickeln, die lokale (z.B. von Geräten im Home-Netz) mit globalen (z.B. Social Networks) Quellen verbinden um die User Experience von TV zu verbessern.“ Der Report benennt die Open Web Platform als eine Lösung für Applikationsentwicklung wodurch Designer eine Cross-Plattform-Interoperabilität erhalten.
Derzeit ist Smart (Internet) TV noch fragmentiert, jeder Gerätehersteller und Entwickler versucht eigene Standards zu setzen. Dies gilt auch für die Set Top Boxen, wie die von Google oder Apple.
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