Ursprünglich wurde das deutsche Tablet WePad getauft, schließlich WeTab. Am Namen soll’s aber nicht scheitern: eher an den Gerätefehlern selbst.
(Wien, 17.09.2010) In nur vier Tagen soll der deutsche iPad-Konkurrent des Herstellers Neofonie in den Handel kommen. Dazu wurde das Gerät heute erstmals offiziell präsentiert. Dennoch konnte das WeTab nicht wie gewünscht überzeugen, wie unter anderem in einem Testbericht von Chiponline zu lesen ist.
Defizitäre Funktionalität
Egal ob Touchscreen oder USB-Zugriff: bereits bei den Basisfunktionalitäten versagen die Testgeräte. So war auch der Appstore im Laufe der Präsentation von Neofonie nicht abrufbar. Sollte das WeTab so auf den Markt kommen, ist ein schnelles Verschwinden absehbar, liest sich auf Chiponline.
Technischer Steckbrief
Das WeTab besitzt einen 11,6-Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 1366 mal 768 Pixel. Ob Youtube, Wiki oder jegliche Art von Apps: die gängigen Anwendungen sind auch auf dem WeTab zu finden, ebenso wie eine Webcam, Kartenleser und Tastatur-Anschlüsse. Das WePad ist in zwei Versionen zu haben: einmal mit 16 Gigabyte Flash-Speicher, jedoch ohne 3G-Modem (449 Euro) und einmal mit 32 Gigabyte Speicherkapazität, UMTS/HSDPA und GPS sowie Full-HD-Playpack (569 Euro). Beide Varianten sind jeweils mit einem Intel-Atom-Prozessor mit 1,66 Gigahertz versehen.