Über die schwedische Crowdsourcing Plattform Flattr wird noch immer an WikiLeaks gespendet. Flattr Gründer Peter Sunde rief kürzlich per Twitter dazu auf.
(8.12.2010, 12:40) Flattr ist eine kleine schwedische Startup mit der Idee, darüber für Web-Inhalte freiwillig bezahlen zu können. Man muss sich nur bei Flattr anmelden und einen bestimmten Betrag, Minimum 2 Euro, einzahlen. Auf Webseiten, die den Flattr Button beinhalten, kann man dann einen kleinen Teil seines Guthabens ausgeben. Am Ende des Monats wird das Guthaben gleichmäßig auf die Inhalte aufgeteilt, die man „geflattert“ hat.
Flattr gibt es nicht nur hier bei uns in der Telekom Presse (!), sondern vor allem in deutschen Medien wie taz.de oder Freitag.de.
Auf den WikiLeaks Seiten finden sich allerdings keine Flattr Buttons und es gibt keine offizielle Verbindung zwischen Flattr und WikiLeaks, wie Flattr feststellt. Allerdings kann man über Flattr an WikiLeaks spenden wie Peter Sunde in seinem Tweet mitteilt und zwar auf der Flattr-Site selbst.
Flattr benötigt PayPal und all die anderen nicht, die WikiLeaks die Kundenbeziehung aufgekündigt haben. Bei der Veröffentlichung der Afghanistan Dokumente sind schon etwa 3.000 Euro via Flattr an WikiLeaks geflossen.
Flattr ist in Malmö, Schweden, beheimatet und kann über https://flattr.com erreicht werden.
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