Wikileaks-Betreiber planen Server ins offene Meer zu verlegen

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Wikileaks-Betreiber planen Server ins offene Meer zu verlegen

 

Um sich den Restriktionen der US-Behörden zu entziehen, planen die Betreiber von Wikileaks angeblich ihre Server aufs offene Meer zu verlagern. Der geplante Standort dürfte nicht so frei sein wie gedacht, da er dem englischen Hoheitsgebiet unterliegt.

 

(01. 02. 2012; 18:00) Der US-Nachrichtensender Fox will erfahren haben, dass die Betreiber von Wikileaks anscheinend die Verlagerung ihrer Server vorbereiten. Eine inaktive Ölplattform oder eine ehemalige Festung, soll nach Angaben des konservativen Senders als neues Zuhause dienen. Angeblich sei man bereits damit beschäftigt Investoren zu akquirieren, die den Kauf eines Schiffes übernehmen sollen. Die Planungen laufen Gerüchten zufolge bereits auf Hochtouren.

Grund für diesen Umzug auf hohe See ist, dass man nicht mehr den Gesetzen eines jeweiligen Staates unterworfen wäre. Man unterliege dann einzig und allein dem Seerecht und das würde eine Beschlagnahmung der Server schwierig, bis unmöglich machen. Eine Quelle erklärte außerdem, dass auch Julian Assange, würde er sich auf einer solchen Ölplattform oder dergleichen befinden, nicht ausgeliefert werden könnte.

Dennoch sprechen einige Gründe gegen das geplante Vorhaben die Mikronation Principality of Sealand als neue Heimat auszuwählen. Vor allem der rechtliche Status der Insel ist umstritten. Besitzer der Insel, Michael Bates, erklärte 1967 die Insel zum unabhängigen Fürstentum und sich selbst zum Prinzen. Großbritannien betrachtet die, sechs Meilen vor der britischen Küste liegende Flugabwehrplattform aus dem Zweiten Weltkrieg, seit jeher als Eigentum des Verteidigungsministeriums und hat nicht vor von diesen Eigentumsansprüchen zurück zu treten. Zudem wurde bereits 1987 das britische Hoheitsgewässer von drei auf zwölf Meilen ausgedehnt, was bedeutet das die Plattform weiterhin im Besitz Großbritanniens ist.

Zum Glück für die Betreiber von Wikileaks, ist diese Offshore-Plattform nicht die einzige in Frage kämende. Welche Festung, beziehungsweise Plattform es nun endgültig wird, ist daher noch unklar.

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