Die sogenannten Mini-Notebooks erfreuen sich großer Popularität. Ein kleiner Überblick über das wachsende Angebot der Leichtgewichte.
(Wien, 22.7.2008) Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass namhafte Computerhersteller ihr Portfolio um ein (weiteres) sogenanntes Mini-Notebook erweitern. Die auch oft als Netbooks bezeichneten Rechner zeichnen sich durch ein kompaktes Äußeres, wenig Rechenkraft und hohe Vernetzung aus. Doch vor allem sind die Mini-Rechner sehr leicht und seht günstig. Das macht sie zu idealen Begleitern aller Internet-Fans.
Begonnen hat alles mit dem Eee Pc des taiwanesischen Herstellers Asus. Mit dem sieben Zoll großen Notebook, das keines sein will, wurde eine neue Geräteklasse begründet, die bei unterschiedlichsten Nutzertypen großen Anklang findet. Als Betriebssystem ist entweder Linux oder Windows XP vorinstalliert. Die Preise bewegen sich zwischen 200 und 400 Euro, sodass die Minis auch oft als Zweitrechner gewählt werden um immer und überall surfen zu können. Mit Bildschirmdiagonalen zwischen sieben (17,78 Zentimeter) und zehn Zoll finden sie Platz in jeder Hand- oder Aktentasche.
Atom Im März 2008 brachte Intel seinen neuen stromsparenden Prozessor unter dem Namen "Atom" auf den Markt. Diese CPUs sind vor allem für mobile Internet-Geräte interessant und werden bereits in den Netbooks eingesetzt. So auch im neuen Mini-Notebook von ECS (Elitegroup) ECS G10IL. Der Rechner hat ein 8,9-Zoll-Display, drei USB Ports, eine integrierte 1.3 Megapixel Digitalkamera und bis zu zwei GB Arbeitsspeicher. Als Betriebssystem kommt wahlweise Linux oder XP zum Einsatz. Der Rechner ist bei uns ab September 2008 erhältlich.
Günstiger Etwas früher, noch im August 2008, wird der zweitgrößte Computerhersteller Dell auch ein Netbook auf den Markt bringen. Das 8,9-Zoll-Gerät wird mit einem Preis von 300 Dollar etwa ein Viertel billiger sein als die Mini-Notebooks anderer Hersteller. Doch Dell ist ein Spätstarter auf den Markt der Mini-Notebooks.
Eee PC und co In Österreich ist bereits die zweite Generation der Eee PCs von Asus erhältlich. Der Eee PC 901 hat einen 8,9-Zoll-Bildschirm, einen 1,6-GHz-Intel-Atom-Prozessor und ein GB RAM. Der Eee PC bietet eine Solid-State-Festplatte mit 20 GB in der Linux Variante. Die Variante mit Windows XP verfügt über 12 GByte Flash-Speicher. In beiden kommt Intels Atom zum Einsatz. Der Nachfolger des Eee Pc 900 kosten ungefähr 400 Euro.
Dem Eee Pc 901 sehr ähnlich ist der Acer Aspire One. Auch hier kommt Atom zum Einsatz und als Betriebssystem fungiert Linux. Standardmäßig verfügt das Gerät über 512 MB Arbeitsspeicher. Als Massenspeicher ist zwischen einem NAND-Flash-Modul mit 8 GB oder einer 2,5-Zoll-Festplatte mit 80 GB Kapazität zu wählen. Das 8,9 Zoll große Display bietet eine maximale Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten. Das Gerät kostet circa 320 Euro und ist damit ein wenig günstiger als das Vorbild-Gerät von Asus.
Ein weiterer Konkurrent für den Eee PC ist der Gigagyte M912. Er kommt sogar mit einem drehbaren Touchscreen im 8,9-Zoll-Format mit einer Auflösung von 1280 x 768 Pixel. Im Vergleich zu anderen NetBooks gehört das M912 allerdings zu den Schwergewichten. Das wandlungsfähige Mini-Notebook bringt 1,3 Kilogramm auf die Waage.