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Die ORS will sich für die Übertragung des mobilen Fernsehens bewerben und lädt Programmanbieter im November zum Round Table.
(Wien, 29.10.2007) Nach der Einführung des digitalen Antennenfernsehens (DVB-T) plant die ORS sich auch für die Übertragung von DVB-H zu bewerben. Dazu lädt die Sendetechniktochter des ORF am 14. November Programmanbieter und - veranstalter ein, um das Bewerbungskonzept für die Verbreitung über MUX D zu präsentieren.
Bis zur Euro 2008 Geplant ist laut "APA", eine Mischung aus bis zu 15 Fernsehkanälen und Radiosendern über DVB-H auszustrahlen. Der Start soll rechtzeitig zur Fußball-Europameisterschaft 2008 erfolgen. Dann sollen rund 50 Prozent der Österreicher theoretisch in der Lage sein, das digitale Handyfernsehen zu empfangen. Die Verbreitung und Verfügbarkeit entsprechende Endgeräte spielt dabei natürlich auch eine Rolle.
Mitbewerber Welche Sender über DVB-H empfangen werden können, sollen aber letztendlich die Mobilfunkbetreiber entscheiden, die entsprechende Pakte anbieten werden. Wobei ORF 1, ORF 2 und ATV im Basispaket enthalten sein müssen, sofern sie sich bewerben und ein entsprechendes Entgelt bezahlen. Die ORS rechnet noch mit anderen, auch internationalen Mitbewerbern um die Sendeplattform MUX D. Auch die Mobilkom Austria und One hatten angekündigt, bei der Ausschreibung mitzumachen. Die ORS zeigt sich jedoch zuversichtlich. Die Bewerbungsfrist läuft bis 14. Dezember.
Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und gehört zu 60 Prozent dem ORF und zu 40 Prozent der Medicur Sendeanlagen GmbH, die zur Raiffeisen-Gruppe gehört.
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