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EU-Umweltagentur warnt vor Handystrahlung

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Die Europäische Umweltagentur warnt vor intensiver Handynutzung. Kritische Stimmen zweifeln an der Wissenschaftlichkeit der vorgelegten Studie.

(Wien, 5.11.2007) Die  Europäische Umweltagentur (EEA) hat letzte Woche als erste EU-Behörde ausdrücklich vor Gesundheitsgefahren durch Handys gewarnt. Die Behörde bezieht sich auf einen Bericht der "Bioinitiative Group", der Ende August veröffentlicht wurde und bei dem die Umweltfachbehörde ein Mitautor ist.

Risiko um 20 bis 200 Prozent erhöht
Die Forschungsmitarbeiter  der "Bioinitiative Group"  haben 2.000 Arbeiten zur Wirkung von elektromagnetischen Feldern ausgewertet. Zentrales Ergebnis des Berichts ist laut dem ARD-Magazin "Report Mainz" die Aussage, dass sich das Risiko für Hirntumoren nach mehr als zehn Jahren Handynutzung um 20 bis 200 Prozent erhöht hat. Es gebe klare Beweise, dass starke Handy-Nutzer, die ihr Handy mehr als 15 Jahre lang etwa 460 Stunden im Jahr genutzt hätten, Ausprägungen von Hirntumoren gezeigt hätten, sagte hingegen die EEA-Direktorin Jaqueline McGlade im ARD-Report.

Verunsicherung?

Gleich nach der Veröffentlichung der Studie wurden auch Stimmen laut, die die Interpretation der "Bioinitiative Group"  kritisieren. Die Warnungen der Europäischen Umweltagentur zu möglichen Gefahren elektromagnetischer Felder (EMF) von Mobilfunk widersprechen dem wissenschaftlichen Kenntnisstand, meinte etwa der FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier gegenüber "pressetext". Aber auch der Mitautor der Studiem, der Professor für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien  Michael Kundi meint, dass die Studie keine endgültige Aussage über die Schäden der Handystrahlung zulässt. Man könne lediglich den Schluss ziehen, dass die Langzeitnutzung von Mobiltelefonen das Risiko für bösartige Hirntumore und gutartige Tumore des Hörnervs erhöhen kann. Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz hat die Studie gar als unseriös bezeichnet und  sieht innerhalb der derzeitigen festgelegten Grenzwerte keine erhöhte Gefahr für Handy-Nutzer.

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Reaktionen auf diesen Artikel

???
Diese "Bioinitiative Group", angeblich eine Wissenschaftler-Runde,
- hält den Bericht vor der Öffentlichkeit verschlossen,
- hat nicht einmal eine HP und
- besteht aus nicht näher genannten "Größen".

20 - 200 \% . . . . da kann ich gleich das Orakel fragen, ohne die Kosten einer Metastudie blechen zu müssen :-)

anho63.wordpress.com

  Andy - 2007-11-28
  Antworten >>

Keine Sorge?
Jede Art der Energieeinwirkung auf den Körper zieht eine Konsequenz mit sich. Warum sollte dies bei der Strahlung der Mobiltelefone anders sein? Was aber wiederum egal ist. Oder würden Sie deswegen aufs Handy verzichten?
  Querdenker - 2007-11-05
  Antworten >>

Wer hat Recht?
Eine s cwierige Frage. Die Handy betreiber und deren Lobby verteufelt die Studie genauso reflexartig wie sie von der Gegenseite hochgejubelt wird. Man muss aber bemerken, dass die EEA wohl keine Interessen in die eine oder andere Richtung hat. Trotzdem bleibt für den interessierten Laien nur der Glaube an die eine oder andere Seite, eine faire wissenschaftliche Auseinadersetzung mit dem Thema scheint derzeit (leider) nicht stattzufinden.
  J.W. Murrel - 2007-11-05
  Antworten >>



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