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Mobilkom erwirkt einstweilige Verfügung gegen 3

 

Das Gericht untersagte vorerst die Verwendung des Slogans "das größte UMTS-Netz Österreichs".

(Wien, 8.11.2007) 3 darf nicht mehr mit dem "größten UMTS-Netz Österreichs" werben. Die Mobilkom Austria hat beim Handelsgericht Wien eine einstweilige Verfügung erwirkt. Dies teilte 3 in einer Presseaussendung mit.

Die Mobilkom gab an, eine UMTS-Netzabdeckung von "zumindest knapp 80 Prozent" der Bevölkerung erreicht zu haben. 3 legte einen Netzausbaugrad von 83 Prozent dar. Dem Handelsgericht Wien war dieser Unterschied nicht groß genug. Die Werte seien nicht ohne weiteres vergleichbar, hieß es. Daher untersagte das Gericht per einstweiliger Verfügung vorerst den Slogan "das größte UMTS-Netz Österreichs" weiter zu verwenden.

3 behauptet weiterhin ein größeres Netz als die Mobilkom zu haben. "Eigentlich hat uns Mobilkom Austria im Verfahren Recht gegeben, in dem sie ihre eigene Netzabdeckung mit lediglich knapp 80 Prozent angab. Wir haben sie damit beim UMTS-Netzausbau schlicht und einfach überholt!", so 3-CEO Bertold Thoma. Dem Hauptverfahren sehe der Mobilfunker gelassen entgegen.  


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